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Spenden

21.01.2019

6020 Euro für soziale Einrichtungen

Die Vorsitzende vom Gewerbeverband Cornelia Euringer-Klose und ihr Vize Christian Hammerer verteilten die Spenden an Michael Polzin (Pfadfinder), Johanna Knöferl (Nachbarschaftshilfe), Peter Schönherr (St. Josef), Heidi Stelzer und Erna Seitle (Omincare) sowie Andreas Schwinghammer (Förderverein Menschen helfen Leben retten).
Bild: Xaver Habermeier

Wer von der Weihnachtsaktion des Gewerbeverbands Donaumoos profitiert

Seit Jahren ruft der Gewerbeverband Donaumoos seine Mitglieder zur Weihnachtsaktion auf. Und seit Jahren fließen aus der Kampagne Spenden an soziale Einrichtungen. Bei der Aktion Ende 2018 beteiligten sich 81 Betriebe mit jeweils 70 Euro, 350 Euro kommen vom Gewerbeverband dazu. Die daraus resultierenden 6020 Euro Spenden gehen an sechs Organisationen im Landkreis.

„Die Deutschen werden immer reicher – diese Schlagzeile aus der Presse trifft leider für ganz viele Menschen nicht zu.“ Mit dieser Einleitung sensibilisierte die Vorsitzende des Gewerbeverbands, Cornelia Euringer-Klose, im Haus im Moos beim Treffen zur Übergabe der symbolischen Geldbeträge. Größter Spendengeldempfänger ist mit 2940 Euro wieder der Ökumenische Förderverein zur Erhaltung der Diakoniesozialstation Donaumooser Land. „Wir sind auf Spenden angewiesen“, sagte der Pflegedienstleiter Robert Kiefer und zählte Verwendungen auf, etwa für Zeit, die Mitarbeiter mit den Patienten verbringen. Weiter sind es Aufwendungen für Senioren und Anschaffungen für die Einrichtung. Mit 1820 Euro wird das Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef in Schrobenhausen unterstützt. Den Worten von Leiter Peter Schönherr zufolge werden damit ergänzende Hilfen, etwa zusätzliche Betreuer, sowie die Reit- und Musiktherapie, mitfinanziert. Die Nachbarschaftshilfe „Wir füreinander“ aus vier Gemeinden erhält zusammen 490 Euro. Die Spende fließt laut Johanna Knöferl in Weiterbildungen und Anerkennungen für die Ehrenamtlichen. „Großes Thema derzeit ist die Vereinsamung“, betonte sie. Andreas Schwinghammer erklärte in Kurzform den Förderverein „Menschen helfen Leben retten“, der die Notarztversorgung im Landkreis mit unterstützt und der aus der Weihnachtsaktion vom Gewerbeverband 280 Euro erhält. Den gleichen Betrag bekommen die ehrenamtlichen Helfer des Omnicare Seniorenzentrums Karlshuld. Das Team decke mit seiner Arbeit den Teil an Unterstützung ab, der von den Hauptamtlichen nicht geleistet werden könne, wie Erna Seitle berichtete. 210 Euro erhalten hat der Karlshulder Pfadfinderstamm „Totila“. Michael Polzin berichte bei der Spendenübergabe vom Jahresprogramm der Gruppe, in das das Geld mit einfließt. (xh)

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