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07.07.2010

700 Menschen in Arbeit gebracht

Ingolstadt Jeden Monat präsentiert die Arbeitsagentur die - meist überaus erfreulichen - regionalen Arbeitsmarktzahlen. Dass das Jobcenter Ingolstadt einen wesentlichen Anteil an der guten Situation hat, gerät dabei manchmal in Vergessenheit.

Anlaufstelle für fast 61 Prozent der Arbeitslosen in der Stadt

Wohl auch aus dem Grund nutzte dessen Leiter Isfried Fischer jetzt die Gelegenheit, um bei der städtischen Wochenpressekonferenz die Halbjahresbilanz zu präsentieren. Die kann sich absolut sehen lassen, denn die Integrationszahlen lagen seit Jahresbeginn nicht nur über den - ohnehin schon guten bis sehr guten - Werten des Vorjahres, sondern auch fast permanent unter dem Landesdurchschnitt. Bis zur Jahresmitte heuer konnte man 700 Menschen wieder in den ersten Arbeitsmarkt integrieren. Das Jobcenter betreut immerhin fast 61 aller Arbeitslosen in Ingolstadt.

Dabei haben es die Jobcenter nicht gerade einfach, denn per Beschluss der Bundesregierung müssen sie sich um ein Klientel annehmen, dessen Vermittlung keinesfalls unproblematisch ist: sehr junge Arbeitslose, ältere Arbeitslose, Alleinerziehende und Behinderte. Die größte Gruppe bilden laut Fischer die über 50-Jährigen. 1300 von ihnen stehen auf den Wartelisten. 89 haben bereits einen neuen Job bekommen. Damit ist die Vorgabe des Ministeriums (126 Vermittlungen bis Jahresende) also bereits weit über die Hälfte erfüllt - und es ist ja erst "Halbzeit". Noch besser sieht die Entwicklung bei den über 55-Jährigen aus. Hier wurden heuer bereits 28 Personen vermittelt, im gesamten vergangenen Jahr war es nur 18 gewesen.

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Entscheidende Impulse konnte man weiterhin beim Abbau von langzeitarbeitslosen Jugendlichen geben. Die Jugendarbeitslosigkeit im Sozialgesetzbuch II wurde nämlich um stolze 40 Prozent gesenkt. Von zuvor 128 bis derzeit nur noch 80 junge Damen und Herren ohne Job. Weiterhin wurden bereits 17 Schwerbehinderte vermittelt, drei Mal so viel, wie im selben Zeitraum des vergangenen Jahres.

Das Team von Isfried Fischer ist für seine Bemühungen inzwischen auch belohnt worden: Bei der der Kundenbefragung durch die Bundesagentur für Arbeit erhielt das Jobcenter Ingolstadt die beste Note aller Argen im Wettbewerb der vergleichbaren Städte.

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