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11.07.2014

Ab nächstes Jahr gibt es nur noch 21 Wertstoffhöfe

Im Gegensatz dazu werden an 60 Standorten externe Glascontainer aufgestellt

Ab 1. Januar 2015 wird es im Landkreis nur noch 21 Wertstoffhöfe geben. Das hat der Werkausschuss in nicht öffentlicher Sitzung vergangene Woche entschieden. Jede Gemeinde wird künftig nur noch einen Wertstoffhof haben, Schrobenhausen bekommt zwei und Neuburg drei. Die betroffenen Standorte schließen zum 31. Dezember diesen Jahres.

Der neue Landkreisbetriebe-Chef Johannes Vollnhals hat festgestellt, dass das Wertstoffhofsystem im Landkreis zwar sehr bürgerfreundlich, aber auch sehr kostenintensiv ist. 35 Wertstoffhöfe gab es bis 2012 noch, drei Standorte in Karlshuld, Königsmoos und Neuburg wurden bereits vergangenes Jahr geschlossen. Allein der Unterhalt dieser Wertstoffhöfe hat im vergangenen Jahr 350000 Euro gekostet.

Weil die Besucherzahlen auf den Wertstoffhöfen stark zurückgegangen sind, nachdem erst die Gelbe Tonne eingeführt und später externe Glascontainer aufgestellt wurden, hat sich Vollnhals zusammen mit dem Arbeitskreis des Werkausschusses dazu entschlossen, elf weitere Standorte zu schließen. Im Gegenzug sollen die bestehenden bleibenden Standorte voll ausgebaut werden. Das heißt: Auf jedem Wertstoffhof können die Bürger nächstes Jahr alles abgeben – von Papier über Glas bis hin zu Schrott, Sperrmüll und Grüngut. Außerdem wird es insgesamt 60 frei zugängliche Glascontainer im Landkreis geben, und zwar jeweils einen vor oder in direkter Umgebung eines Wertstoffhofes sowie mindestens einen weiteren in der Stadt oder Gemeinde.

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Mit den verbleibenden Wertstoffhöfe steht Neuburg-Schrobenhausen immer noch besser da als andere Landkreise, hat Vollnhals festgestellt. Der Landkreis Pfaffenhofen beispielsweise, der ungefähr gleich groß ist wie Neuburg-Schrobenhausen, aber rund 30000 Einwohner mehr hat, hat nur 20 Wertstoffhöfe.

Auch die Öffnungszeiten werden modifiziert. Jeder Wertstoffhof soll ab nächstes Jahr einheitlich samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet haben. Nur in größeren Kommunen wird es einen zweiten Öffnungstag geben, der je nach Einwohnerzahl zwischen zwei und vier Stunden geöffnet haben wird.

Die 90 Mitarbeiter müssen übrigens um ihre Jobs nicht fürchten. „Es wird keine betriebsbedingten Kündigungen geben“, betonte Vollnhals. Alle Mitarbeiter werden weiterhin auf den verbleibenden 21 Wertstoffhöfen eingesetzt.

Durch die Schließungen sparen die Landkreisbetriebe jährlich rund 200000 Euro. Geld, das sich zugunsten der Bürger im Gebührenhaushalt niederschlägt.

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