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Neubau

28.02.2018

Abrissbagger am Werk

Abrissbagger leisten an den alten BayWa-Silos in Feldkirchen derzeit ganze Arbeit. In rund vier Wochen soll dort alles ebenerdig sein.
Bild: Xaver Habermeier

Die BayWa macht die alten Lagerstätten platt und investiert in Werkstätten für Landmaschinen und Lkw. Was genau geplant ist

Die BayWa-Silos an der Augsburger Straße in Feldkirchen werden bald verschwunden sein. Denn die Lagerstätten, die ab den 60er Jahren Landwirte aus der Umgebung mit Getreide und Kartoffeln ansteuerten, werden abgerissen. Auf dem Areal entstehen ein moderner Gebäudetrakt mit Büro und Lager sowie Werkstätten für Lkw- und Landmaschinentechnik.

Jahrzehntelang prägten die markanten Türme das Bild südlich und gegenüber des Neuburger Bahnhofs. Der Bürotrakt ist bereits im vergangenen Jahr verschwunden. Derzeit leisten Abrissbagger mit langen Auslegern an den Silos ganze Arbeit. „In den nächsten vier Wochen soll alles Alte platt gemacht sein“, erklärt der zuständige Projektleiter Walter Fastenmeier aus der BayWa Verwaltung in München. Der Verantwortliche verweist auf das 2017 erstellte Bürogebäude aus Ziegelbauweise. Der Rohbau dazu ist fertig. Östlich davon wird die 645 Quadratmeter große Lkw-Werkstatt entstehen, auf der westlichen Seite die 340 Quadratmeter große Werkstatt für die Landmaschinentechnik. Wie Fastenmeier sagt, sollen in den Werkstätten moderne Einrichtungen wie Prüfhalle, Prüfstraße, Achsspieltester, Scheinwerfereinstellplatz und ein Hallenbrückenkran Platz finden.

Auf all die hochwertigen Neuerungen freut sich das 20-köpfige Werkstattteam. Denn die jetzigen Werkstätten platzen laut dem Neuburger Werkstattmeister Florian Bürle aus allen Nähten. „Unsere Auftragsbücher sind voll“, sagt er. Zudem weist er darauf hin, dass die landwirtschaftlichen Maschinen immer größer werden und nicht mehr durch die Tore passen. Die BayWa-Mitarbeiter sehen die Neubauten als deutliche Stärkung in den Standort Neuburg.

Investiert werden dafür laut Walter Fastenmeier 3,2 Millionen Euro für die energetisch nach neuestem Stand errichteten Gebäude und hochwertige Inneneinrichtungen. Dazu kommen noch rund 800000 Euro sonstige Kosten wie Abriss und Entsorgung. Im Vorfeld wurde auf dem gesamten Areal in Absprache mit dem Wasserwirtschaftsamt ein Bodenaustausch durchgeführt. Gelöst wurde auch die Zufahrt zu den benachbarten Kleingärten und zum Domizil der Modelleisenbahnfreunde Neuburg. „Wir haben in Absprache mit der Stadt und auf Kosten der BayWa einen geschotterten Weg erstellt“, erklärt Fastenmeier. Zur geplanten Einzäunung verdeutlicht er: „Wir planen einen Zaun rein um unsere Einrichtungen, nicht wie andersweitig berichtet um den benachbarten Penny-Markt. Die Umzäunung ist für die Betriebssicherheit nötig. Beheizt werden der Büro- und Lagertrakt und die Werkstätten via Fernwärme von den Neuburger Stadtwerken. Die Fertigstellung ist im Juli geplant, der Umzug im August und die Eröffnung im Spätsommer.

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