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Neuburg

25.12.2015

Afghanen wollten Ziegen schlachten

Die Ziegen Jacko und Jill sind inzwischen sicher im Tierheim Neuburg untergebracht.
Bild: Barbara Würmseher

Ein afghanisches Pärchen wollte zwei Ziegen schlachten. Der Neuburger Tierschutzverein konnte die Tiere retten.

Ein afghanisches Pärchen steht am Ingolstädter Busbahnhof. In der Hand halten sie zwei Zwergziegen, die sie an den Füßen gefesselt haben. Die Ziegen „Jacko“ und „Jill“ sollten das Weihnachtsfest nicht überleben, wie der Vorsitzende des Neuburger Tierschutzvereins Gerd Schmidt erzählt.

Am Dienstag gegen 20 Uhr habe die Ingolstädter Polizei bei ihm angerufen und ihm von dem Vorfall berichtet, sagt Schmidt. Das Tierheim in Ingolstadt konnte die Ziegen nicht aufnehmen, also musste die Neuburger Einrichtung einspringen. „Die Afghanen wollten die Ziegen in ihre Unterkunft bringen, um sie zu schlachten“, sagt Schmidt.

Die Ziegen sollten wohl als eine Art Weihnachtsbraten dienen, wie es in Afghanistan üblich sei. Die beiden Afghanen hätten auch gar nicht verstanden, dass sie mit ihrem Verhalten etwas falsch gemacht haben, erzählt Schmidt weiter. Sie seien nun lediglich mit unseren deutschen Konventionen konfrontiert worden – ohne böse Absicht. Afghanen hätten eben ein anderes Rechtsverständnis und einen anderen kulturellen Hintergrund, betont Schmidt.

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Trotzdem hätten sie gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, sagt der Vorsitzende des Tierschutzvereins. Durch das Fesseln hätten sie die Tiere gequält. Außerdem würden in Deutschland strenge Regeln gelten, was das Schlachten von Tieren betrifft. Diese hätten sie wahrscheinlich nicht beachtet, so Schmidt.

Seiner Ansicht nach liege die Schuld eher bei denjenigen, die den zwei Afghanen die Ziegen verkauft haben. Die hätten vermutlich gewusst, was die Beiden mit den Tieren vorhaben, glaubt Schmidt. Sie hätten sie darauf hinweisen müssen, dass das in Deutschland gesetzlich nicht geht. Nur so könne man interkulturelle Missverständnisse vermeiden.

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Die Diskussion ist geschlossen.

28.12.2015

Wie aus meinen Kommentaren auch zu anderen Beiträgen leicht zu erkennen ist, bin ich nicht gerade ein Freund der Asylpolitik von Mama Merkel. Aber hier sollten wir vielleicht schon auch auf dem Boden bleiben. Das Paar hat es halt einfach so gemacht wie in ihrer Heimat weil sie es nicht wussten. Ich kann doch von einem Flüchtling nach ein paar Wochen nicht erwarten, dass es das deutsche Tierschutzgesetz kennt! Aber man sollte die Ankommenden schon verpflichten, sich generell an das Grundgestz und die Werte der Gesellschaft zu halten. So wie in Kanada das gemacht wird. In dem Video wird am Schluß gezeigt, wie dies in Kanada läuft, sehr interessant:

https://www.youtube.com/watch?v=UVOSUuuJIoc

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28.12.2015

wer sich Gäste einlädt muß auch die lebengewonheiten seiner Gäste Akzeptiren !!aber so ist nun mal Deutschland !! laufend erst HÜ dann Hot keiner weiß genau wo er hin will

frohe Weinacht mit Braten aus Italien

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28.12.2015

Die Tierhalter und die Moslems zu bestrafen. die hatten keine Genehmigung, die Tiere schächten zu lassen. Die Genehmigung gibt nur das Amt, nicht der Metzger, schlauer Richard M. Würden Sie das Verbrechen auch so lässig sehen, wenn jemand käme und wegen zwingender Religiosität Sie, Ihre Frau, Ihr Kind schächten wollte? Fänden Sie das auch so lächerlich?! Abgesehen davon, daß es diese Religionsforderung gar nicht gibt und die vorherige Betäubung von den obersten Moslems ausdrücklich gestattet ist? Ein Tier ist nichts anderes als ein Mensch, mal denken! Von der Mutter nichts über Moral gelernt? Daß die Menschheit so morbid ist u. frech darüber hinweggeht, ändert nichts an dieser Tatsache und dem Verbrechen der allgemein üblichen Tierquälerei auch bei uns. Der Islam hat keinerlei Vorzugsstellung. Der hat sich an unsere Gesetze zu halten. Da auch bei uns der Fleischfraß ununmstößlich ist, er es aber inzwischen gottseidank soweit gebracht hat, daß die Erde dieses Schwerstverbrechen an den Tieren kaum noch kompensieren kann und eines Tages untergeht bzw. unsere Natur und damit wir, wäre es höchste Zeit, daß die schlimmste Pest auf dieser Erde zum Veganismus übergeht. Da sie das nicht will, wird sie sich selber ausrotten. Und das ist gut so, kommt Jahrtausende zu spät. Die Menschheit hätte gar nicht erst entstehen dürfen. Die war der Kardinalfehler der Natur.

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27.12.2015

Es gibt Gesetze in Deutschland. Diese sind einzuhalten, Unkenntnis schützt vor Strafe nicht. Nur weil Merkel bestehende Gesetze nicht anwendet, kann das nicht jeder andere hier im Land für sich beanspruchen.

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25.12.2015

Wie kann man sich nur über so eine Lapalie aufregen und gleich nach dem Tierschutz rufen. Hätten die Afghanen die Ziegen zum Metzger gebracht, wäre wohl nichts geschehen und sie hätten das Fleisch essen dürfen.

Im Übrigen wäre es ein Einfaches gewesen, das Afghansiche Pärchen auzuklären und einen guten Metzger zu suchen.

Hat es nicht doch etwas mit Diskrimierung zu tun? In dem Fall war wohl die Scheinheiligkeit nicht zu übertreffen.

Frau Ingrid B. hat es deutlich auf den Punkt gebracht.

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25.12.2015

(edit/ Nub. 7.3/ Bitte bleiben Sie sachlich)

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28.12.2015

Stellungnahme zu den verschiedenen Kritikpunkten bezüglich der "Ziegenaktion"

1. jeder Deutsche wäre unter den gleichen Umständen genauso behandelt worden.

2.das Tierschutzgesetz geniest bei uns Verfassungsrang und ist somit hohes Rechtsgut

3.Es liegt keinesfalls in meinem Interesse Asylbewerber zu diffamieren- bei unseren Tierschutzveranstaltungen werden bewusst auch immer wieder ausländische Mitbürger eingeladen

4.Ich bin seit etwa 20 Jahren Vegetarier, nicht weil mir Fleisch nicht mehr geschmeckt hätte, sondern weil mir auf Grund des pervertierten Umgangs mit "Nutztieren" das Fleisch im Halse stecken bleiben würde

5.Es handelte sich bei dem oben beschriebenen Vorgang nicht um eine "Tierschutzaktion", sondern um eine offizielle Sicherstellung durch Ordnungsbehörden.

Mein Wunsch: etwas objektiver mit solchen Vorgängen umgehen und etwas weniger Emotionen hineintragen. Selbstverständlich haben sich auch Ausländer an unsere Gesetze zu halten und unsere Normen zu akzeptieren -auf der anderen Seite sind wir aber auch verpflichtet ihnen diese unsere ethischen und moralischen Grundwerte deutlich zu vermitteln und auch durchzusetzen!!

Übrigens: ich bin der Tierheimleiter, der die Tiere abgeholt hat. Nach meinen Möglichkeiten werde ich dafür sorgen , dass sie ein lebenswertes Leben bekommen -auch wenn ansonsten Hinz und Kunz ihre Stallhasen selbst schlachten können.

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25.12.2015

@ Dorothee Pfaffel - diese Geschichte hätten Sie sich sparen können. In der Zeit der Flüchtlingskrise macht sich das wirklich nicht gut. Was ist schon dabei Ziegen zu essen? Für die meisten Menschen sind sie Nutztiere. Auf die Haltung kommt es an und danach auf die Art und Weise der Schlachtung.

Die Deutschen essen allerlei Getier aus Mastbetrieben - was doch viel mehr einen Bericht wert wäre. Da schaltet sich kein Tierheim ein - da rettet kein Herr Schmidt, dort wo die Qual doch offensichtlich ist.

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25.12.2015

Ich nehme mal stark an, daß in Deutschland ganz legal Ziegen geschlachtet werden. Warum macht man bei den Afghanen nur einen solchen Zirkus - ganz zu schweigen von einer Überschrift die Vorurteuile schüren soll.

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25.12.2015

Was ist verwerflich dran, eine Ziege zu schlachten? Jeder Kleingärtner darf Hasen schlachten!

In guten Restaurants werden noch immer lebende Hummer ins kochende Wasser geworfen! Die aktiven Waldschützer, auch Jäger genannt, steigern ihre Abschußquoten, trotz schwindender Waldfläche! Pelzmäntel, Thunfisch, Entenstopfleber, Legefabriken mit Kükenschredder (unlängst Bayernei!!), die geschätze Weihnachtsgans (aus Polen oder Ungarn) ....das ist typisch deutsch und soll so bleiben?!

Tierschutz tut not!!

Mit handelsüblichen Fabrikfleisch im Wanst, erhebt der Deutsche gerne das Fingerchen, wenns in seinen ideologischen Rahmen passt!

Hier wird das Mitleid mit zwei Ziegen, für rassistische Hetzer (wohl kaum Vegetarier/Veganer?!) im Mäntelchen der, ach so besorgten Psydo-Tierschützer für infame Diskriminierung von Muslimen, die sich traditionell ernähren wollen, schändlich mißbraucht!

Jeder der Fleisch ißt, unterstützt die Tötung von Tieren!

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25.12.2015

Sachlich haben Sie völlig recht, ich habe (trotdem ich bekennender merkelsche-"Flüchtlings"-Politik-Kritiker bin) auch durchaus Verständis für die betr. Afghanen. Wo Sie hier allerdings eine "rassistische Hetze" (seit wann gibts denn eine afghanische Rasse?) oder "infame Diskriminierung" von Moslems herleiten, erschließt sich mir nicht.

Die Inflation an "Hetze", "Rassismus" und "Diskriminierung", die manche an jeder Ecke wittern, nervt einfach nur.

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25.12.2015

Die objektiv klare Hetze wurde inzwischen editiert!

Danke an die Red.!

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27.12.2015

Schlimm genug, dass hier jeder Dödel schlachten kann wie er lustig ist. Ich esse kein Fleisch mehr.
Auch in Deutschland ist in Sachen Tierschutz noch genug im Argen, aber deshalb müssen wir Praktiken aus anderen Kulturen nicht noch importieren. Es ist hier nicht üblich, gefesselte Ziegen durch die Öffentlichkeit zu schleppen und das soll auch so bleiben.

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25.12.2015

Wenn mann in Deutschland leben will sollen sie sich informieren was man darf und was nicht.Sie haben ja Zeit denn ganzen Tag . (edit/ Nub. 7.3/ Bitte bleiben Sie sachlich)

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25.12.2015

als nächstes werden wir das Tierschutzgesetz ändern müssen, sonst ist eine Integration nicht möglich !

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