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Neuburg/Donau

06.12.2019

Agilis verbessert Zugverbindungen auf der Donautalbahn

Auch Bahnfahrer Matthias Enghuber freut sich über die verbesserten Fahrzeiten bei Agilis. 
Bild: Rüdiger Pfahler

Auf der Strecke von Ingolstadt nach Ulm über Neuburg wird ab 15. Dezember die Taktung verdichtet. Das bringt für Bahnfahrer große Vorteile.

Die anhaltenden Bemühungen der Politik und Verbände zeigen Wirkung: Zum 15. Dezember tritt ein neuer Fahrplan der Agilis in Kraft, der in den Abendstunden eine zusätzliche Verbindung von Ingolstadt nach Ulm über Neuburg vorsieht. Zudem wurden auf der Donautalbahn eine ganze von Verbindungen optimiert.

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Als „Erleichterung für alle Bahnreisenden auf dieser Strecke“ bezeichnet der Landtagsabgeordnete Matthias Enghuber (CSU) den angekündigten neuen Fahrplan der Agilis für die Verbindung Ingolstadt-Ulm. Die bedeutendste Neuerung: In den Abendstunden fährt zwischen 19 und 21 Uhr ein zusätzlicher Zug von Ingolstadt nach Ulm. Dieser hält auch in Weichering, Rohrenfels, Neuburg, Unterhausen, Straß-Moos und Burgheim.

Bisher betrug die Wartezeit montags bis freitags nach der Verbindung um 19:08 Uhr fast 100 Minuten bis zum nächsten Anschluss nach Neuburg um 20:47 Uhr. Nun wird es um 20:01 Uhr eine zusätzliche Verbindung nach Neuburg geben. Das habe den Vorteil, so Enghuber, dass die Pendler aus München nicht mehr so lange warten müssen, wenn der ICE nach Ingolstadt einmal Verspätung hat und sie deswegen den Zug um 19:08 Uhr nicht mehr erreichen. Die Wartezeit bis zum nächsten Anschluss ist damit deutlich verkürzt.

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Enghuber sieht auch einen Vorteil für diejenigen Arbeitnehmer, deren Arbeitstag oft nicht vorhersehbar ist und die abends länger als geplant im Büro bleiben müssen. „Ich erhoffe mir, dass viele, die bisher von der langen Wartezeit am Abend abgeschreckt wurden, jetzt auf die Schiene umsteigen“, so der CSU-Politiker.

Wer zu Taktverdichtung bei Agilis auf der Strecke Ingolstadt - Ulm beigetragen hat

Natürlich ist die Taktverdichtung nicht allein auf Enghubers Bemühungen zurückzuführen. Allen voran Agilis sei es zu verdanken, dass diese Verbindung möglich gemacht worden sei. Auch Bundestagsabgeordnete Reinhard Brandl und der bayerische Verkehrsminister Hans Reichhart haben an diesem Projekt mitgewirkt.

Schon seit vielen Monaten seien die Politiker untereinander im Austausch gewesen. Das liege, erklärt Enghuber, nicht zuletzt an der von Agilis geschaffenen Mobilitätskonferenz, die im Februar dieses Jahres erstmals stattfand. Hier konnten alle relevanten Akteure ins Gespräch kommen und wichtige Arbeitskontakte knüpfen.

Auch die Anstrengungen des Fahrgastverbandes ProBahn sollten hier nicht unerwähnt bleiben. Sie würden sich unermüdlich für die Belange der Fahrgäste einsetzen und hätten auch an diesem Erfolg ihren Anteil. Es sei jedoch eine Gruppe von Pendlern gewesen, die die langen Wartezeiten in Ingolstadt als erste auf die Agenda des damals frisch gewählten Mandatsträgers gebracht hätten.

Unter der Führung von Anette Lenz, der Vizepräsidentin des Landesamtes für Asyl und Rückführung, hatten sie sich an Enghuber, die Agilis und weitere Akteure gewandt. „Ein erster Schritt zur Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel in der Region ist gemacht. Jetzt heißt es dranbleiben“, fasst der Abgeordnete die Geschehnisse zusammen. (nr)

Die neuen Fahrpläne sind ab sofort auch in den agilis-Zügen und bei allen bekannten Auslagepartnern erhältlich (Reisezentren etc.).

Download der neuen Fahrpläne unter

www.agilis.de/fahrplaene.

Die geänderten Ticketpreise gibt es unter

www.agilis.de/tickets.

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