Newsticker

"Der Winter wird schwer": Merkel verteidigt massive Kontaktbeschränkungen
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Aktiv gegen die Stromtrasse

12.05.2015

Aktiv gegen die Stromtrasse

Sie sind Mitglieder der Oberhausener BI und brachten am Montag die Einsprüche gegen die geplante Gleichstromtrasse zur Post: (von links) Manfred Burzler, Tanja Appel, Inge Koch, Ulf Rahe und Florian Appel.
Bild: Manfred Dittenhofer

BI Oberhausen verschickt Einsprüche

Sehr aktiv war in den vergangenen vier Wochen die Oberhausener Bürgerinitiative „Monstertrasse nein - Energiewende ja“. Sie sammelte rund 900 Einsprüche gegen die geplante Gleichstromtrasse, die quer durch die Region verlaufen soll. Diese Einsprüche müssen noch vor dem 15. Mai die Bundesnetzagentur erreichen – dann läuft die Konsultation für den Netzentwicklungsplan 2024 ab, der den bestehenden Entwicklungsplan ablösen soll. In dem Plan werden die geplanten Infrastrukturmaßnahmen im deutschen Stromnetz aufgelistet.

„Das Sammeln der Unterschriften hat viel Arbeit gemacht und wir sind gespannt auf die Antwort aus der Bundesnetzagentur“, berichtete Sprecher Florian Appel. Da die geplante Stromtrasse auch in der Fortschreibung des Netzentwicklungsplanes weiterhin als notwendig auftaucht, schwebe immer noch die dunkle Wolke über der Region, so Appel. Jetzt, da die Einsprüche weggeschickt sind, konzentriert sich die BI wieder mehr auf das Thema „Energie sparen“. Denn, so Sprecher Manfred Burzler, man sei für eine wirkliche Energiewende.

Die Einsprüche werden ab dem 15. Mai von der Bundesnetzagentur bearbeitet. Burzler geht davon aus, dass das einige Zeit dauert – denn Einsprüche erwartet er haufenweise aus den Kommunen entlang des geplanten Trassenverlaufs. (mad)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren