Oberhausen-Unterhausen

07.07.2015

Alle sind eingeladen

Die Gemeinde Oberhausen feiert am Sonntag die Einweihung des Innovationszentrums im Ortsteil Unterhausen.
Bild: Manfred Dittenhofer

Das Innovationszentrum in Unterhausen wird am Sonntag eingeweiht. Was alles geboten ist

Oberhausen Über drei Jahre ist es her, dass das Innovationszentrum Unterhausen ein erstes Gesicht bekam. Was damals Augsburger Studenten den Bürgern in drei möglichen Ausführungsvarianten als Modelle vorstellten, ist inzwischen Realität geworden. Das Innovationszentrum im Ortsteil ist fertig. Am Sonntag wird das Resultat von rund vier Jahren Planungs- und Bauzeit nun eingeweiht.

Das futuristische Gebäude ist ein Zentrum für Unterhausens Bürger und Vereine, gespickt mit Hightech vom Dachgiebel bis zum Fußboden. Die Einweihungsfeier beginnt um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Anschließend wird Pfarrer Werner Dippel in Gedenken an den 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges das Kriegerdenkmal weihen. Das Gebäude wird anschließend gegen 10.40 Uhr eingeweiht. Um 11 Uhr beginnt der Empfang mit Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forst, Helmut Brunner. Die Festreden dauern bis 12.30 Uhr. Nach dem Mittagessen ist dann die Besichtigung des Gebäudes möglich.

Ein besonderes Augenmerk sollten die Bürger auf das Dach des Innovationszentrums richten, auf dem eine Photovoltaik-Anlage installiert ist. Aber nicht nur auf diesem Dach befinden sich Anlagen der Bürger-Energie-Genossenschaft, für die Anteile gezeichnet werden können. Auch auf dem Vereinsstadel neben dem Innovationszentrum und auf dem geplanten Bauhof sollen Photovoltaik-Module Strom aus der Sonne gewinnen. Ein Genossenschaftsanteil kostet 100 Euro, wie Gemeinderat Hermann Steger erklärte, der das Projekt unterstützt. Investieren kann man zwischen 1000 und 5000 Euro. Für je 1000 Euro muss ein Genossenschaftsanteil gezeichnet werden.

Für das Kraftwerk werden rund 125000 Euro benötigt. Hermann Steger hofft, dass die Bürger der Gemeinde Oberhausen das Projekt alleine stemmen werden. Auf dem Sparbuch bringe das Geld sowieso nichts mehr, meint Steger. Mehr Informationen über dieses Vorhaben soll es bei einer Info-Veranstaltung am 14. Juli geben.

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