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02.06.2009

Alle wollen sich Ideen holen

Rain ¦bih¦ "So viel Schönes kann man nicht auf einmal bewusst sehen." Wilfried Lange (Rain) ist begeistert, als er am Pfingstsamstag, am Lesertag unserer Zeitung, durch die Gartenschau in Rain spaziert. Und wer könnte besser beurteilen, was in seiner Heimatstadt entlang der Wallgärten geschehen ist, als der Familienvater, der im Rainer Schloss aufgewachsen ist.

"Es ist einfach toll, zu sehen, was aus dem Gelände dank der Gartenschau geworden ist." Alles sei bestens gelungen: "Der Rahmen, die Themenbereiche und das Drumherum". Besonders die kurzen Wege weiß Lange zu schätzen. Jeden Tag war er seit der Eröffnung bei der "Natur in Rain" - mit einer Dauerkarte.

Schon darauf "gefiebert", dass die Gartenschau endlich ihre Pforten öffnet, hat Monika Wojcik (Bäumenheim). Sie nutzt den Pfingstsonntag zu einem "ersten Beschnuppern". Letztes Jahr war sie beim "Tag der offenen Tür" dabei "und da habe ich schon geahnt, dass es eine ganz schöne Ausstellung werden wird". Diese Erwartung sieht sie nun erfüllt. Einiges in ihrem Garten hätte sie gerne "ähnlich schön". Spontan erwirbt sie einen Nistkasten und wird wieder kommen.

"Alles ist sehr geglückt"

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Johann Menath aus Regensburg hat sich spontan zu einem Pfingstausflug mit seiner Gattin entschlossen. "Wir lieben die kleinen Landesgartenschauen, weil sie nicht so weitläufig sind." Beide fühlen sich in der "gepflegten Gartengestaltung" wohl und fassen als ersten Eindruck zusammen: "Alles sehr geglückt." Schon etliche Gartenschauen hat Menath besucht ("in Ulm, Augsburg und Würzburg"), aber besonders die kleinen Gärten in Rain haben es ihm angetan.

Stefanie Börner ist aus Kösching "mit großem Anhang" in die Tillystadt gekommen. "Das schöne Wetter" hat sie zu einem Ausflug inspiriert. Spätestens im Herbst will die werdende Mutter einen eigenen Garten anlegen und in Rain "möglichst viele Anregungen sammeln". Begeistert ist sie von den Wildgärten, die zu sehen sind.

Ideen und Anregungen erhofft sich auch Regina Mundi (Wertingen). Dass der alte Bestand in die neue Anlage integriert ist, findet sie "spitze". Die Schau in Rain zeige, dass man traditionelle Gärten durchaus mit modernen Accessoires "aufpeppen" könne und beides eine Symbiose eingingen. Was gezeigt werde, sei obendrein auch noch finanzierbar.

Am "Insektenhotel" und der Behausung für Florfliegen bleibt Margot Gruber aus Zweibrücken hängen. Sie wollte eigentlich nur ihre Schwägerin in Mittelstetten besuchen. Dann haben sie sich spontan entschlossen, "weil das Wetter so gut ist", sich die Gartenschau anzusehen. In der Pfalz ist auch sie Besitzerin eines Gartens. "Ich freue mich, neue Anregungen zu bekommen", sagt Margot Gruber. Sie ist im Übrigen nur eine von zahlreichen weit angereisten Besucherinnen, was einen Beobachter dazu hinreißt, über die "große Strahlkraft Rains" zu staunen.

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