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Stadtplanung

19.05.2018

Alles im Plan

Der zentrale See auf dem Gelände der Landesgartenschau 2020 in der Nähe des Westparks ist in seiner Dimension und Form bereits heute gut zu erkennen.
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Der zentrale See auf dem Gelände der Landesgartenschau 2020 in der Nähe des Westparks ist in seiner Dimension und Form bereits heute gut zu erkennen.

Zwei Jahre vor dem Start wird auf dem Gelände der Ingolstädter Landesgartenschau 2020 emsig gebaut. Was dort alles passiert

Den Eröffnungstermin können Sie sich schon mal notieren. Am 24. April 2020 startet in Ingolstadt die Landesgartenschau. Zwei Jahre sind es bis dahin noch. Viel Zeit, könnte man denken. Aber auf dem Gelände, auf dem in zwei Jahren die Natur in allen Farben blühen und erstrahlen soll, wird jetzt bereits kräftig gebaggert und gebaut. Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel hat nun interessierte Besucher über den Stand der Vorbereitungen informiert.

Noch lässt sich auf der Baustelle nur erahnen, wie grün und bunt das rund 25 Hektar große Gelände einmal sein wird. Baufahrzeuge und Erdhügel bestimmen das Bild. Der zentrale See aber zeigt bereits seine kantige Form.

Thomas Hehl, Geschäftsführer der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH zeigte sich am Donnerstag ziemlich relaxt. Die Arbeiten seien im Zeitplan, dennoch werde die Zeit gebraucht. Es gebe jede Menge Koordinationsarbeit zwischen der Planungsgesellschaft, den Grundstückseigentümern und den Förderstellen.

Wasser wird eine sehr zentrale Rolle bei der Gestaltung der Landesgartenschau spielen. Ulrich Linder, Leiter des Ingolstädter Gartenamtes, sprach von einem Wasserspielplatz, der seinesgleichen suchen werde. „So etwas gibt es nirgends zwischen Nürnberg und Berchtesgaden.“

Eva Linder, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Ingolstadt 2020 GmbH, berichtete von zwei unterschiedlichen Konzepten, die bei der Planung verfolgt würden. Zum einen die eigentliche Landesgartenschau, die in zwei Jahren von April bis Oktober stattfinden wird. Und zum anderen das Konzept für einen bleibenden Park, der den zweiten Grüngürtel rund um Ingolstadt wieder um einen wichtigen Teil bereichern wird.

Lösel sieht die Landesgartenschau als große Chance für die Stadtentwicklung. Denn das Dauerhafte sei wichtig. Und genau dafür werde geplant.

Viele temporäre Ausstellungen sind für die Landesgartenschau vorgesehen: Von Gartenbauvereinen und Institutionen wie dem Bund Naturschutz, dazu von Garten- und Landschaftsbauern, von Ministerien und Partnerstädten. Sie alle bekommen die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Auf bis zu drei Bühnen sind verschiedenste Veranstaltungen möglich.

Zur Landesgartenschau werden rund 700000 Besucher erwartet, was natürlich ein hohes Verkehrsaufkommen mit sich bringen wird. Zum Vergleich: Ingolstadt verzeichnet ohne Landesgartenschau pro Jahr rund 500000 Übernachtungen. Lösel erklärte, dass der Audi Bahnhalt bereits im Dezember 2019 eingeweiht und für die Landesgartenschau (LGS) durch den ÖPNV angebunden sei. Gegenüber dem LGS-Gelände entsteht zudem ein Parkplatz, der nach der Schau mit Wohnungen bebaut wird. Auch ein Busbahnhof wird nahe am Gelände sein.

Ingolstadt lässt sich die Gastgeberschaft einiges kosten. Insgesamt 20,8 Millionen Euro sind für die Landesgartenschau veranschlagt. Die Stadt rechnet mit Fördergeldern vom Freistaat und von der Europäischen Union, zusammen rund 5,6 Millionen Euro. Den Rest trägt die Stadt selbst.

In Hinsicht auf die weitere Stadtentwicklung sagte Lösel, dass auch an anderen Stellen in Ingolstadt viel passiere. Entlang der Donau wird ein Stadtpark entstehen. Das sei kein neues Thema und auch schon in einer Broschüre des Freistaates als Schlüsselprojekt ausgewiesen. Nun werde dieses Projekt wieder aufgegriffen.

Wer sich selbst ein Bild davon machen will, wie die Bauarbeiten auf dem Areal voranschreiten, kann das tun. Es gibt weitere Führungen. Mehr dazu im Internet auf www.ingolstadt2020.de.

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