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Neuburg

17.09.2019

Als Team die Schulentwicklung fördern

Freuen sich auf das Modell: (von links) Direktor Heribert Kaiser sowie die Lehrer Marion Baierl, Carola Pelikan, Christian Sänger und Fabian Mnich. Auf dem Foto fehlt die Konrektorin Eva Meier, die ebenfalls an dem Projekt beteiligt ist, aber aus Krankheitsgründen verhindert war. 
Bild: Johannes Bahr

Was sich für die Maria-Ward-Realschule Neuburg durch das Pilotprojekt ändert.

Im Frühjahr hat sich die Schulleitung beworben, Ostern die Zusage erhalten: Ab diesem Schuljahr ist die Maria-Ward-Realschule Neuburg Teil des Pilotprojekts „Leitungsmodell Team“.

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Als eine von drei Schulen der Diözese Augsburg wurde die Mädchenrealschule für das Modell ausgewählt, das mit der „Neuorganisation der Führungsstruktur“ zu mehr Gestaltungsmöglichkeiten, Flexibilität und Effizienz beitragen soll. Neben der Neuburger Schule wurden außerdem das St. Bonaventura-Gymnasium Dillingen und die Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern in Nördlingen ausgewählt.

So soll die Maria-Ward-Realschule Neuburg profitieren

Konkret soll die Bildungseinrichtung davon profitieren, dass die vier teilnehmenden Lehrer auf einfacherem Wege Projekte und kreative Ideen realisieren können. Zuvor mussten dafür erst bürokratische Abwicklungen über die Schulleitung erfolgen, was folglich den Schulentwicklungsprozess unnötig verlangsamte. Das soll sich mit dem Pilotprojekt ändern.

Als Team die Schulentwicklung fördern

Bei den vier Lehrkräften, die für das Leitungsmodell mitverantwortlich sind, handelt es sich um Marion Baierl, Carola Pelikan, Christian Sänger und Fabian Mnich. Jeder von ihnen ist ein etabliertes Mitglied der Fachschaft, Pelikan ist schon seit 1994 tätig, Baierl seit 2008.

Das sagt der Direktor der Maria-Ward-Realschule Neuburg

Realschuldirektor Heribert Kaiser betont die „organische Entwicklung“ des Modells. Schon vor Projektbeginn haben die Beteiligten individuelle Aufgaben und Bereiche an der Maria-Ward übernommen: Sänger ist für die Stunden- und Vertretungsplanung mitverantwortlich, Pelikan für die Kontrolle und Einhaltung schulrechtlicher Vorgaben sowie die Projektpräsentation der neunten Klassen. Mnich ist Verantwortlicher für Digitalisierung und der Organisator des musischen Programms an der Schule. Durch ihn wurden beispielsweise die Bläserklassen ins Leben gerufen. Und als Koordinatorin der Wettbewerbe „schafft es Marion Baierl besonders, die Schülerinnen für Jugend forscht zu begeistern“, wie der Schuldirektor anmerkt. Daneben zählen unter anderem auch die Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Ingolstadt oder die Koordination kultureller Veranstaltungen zu ihrem Aufgabenprofil.

Diese Bereiche werden auch in Zukunft von ihnen in Rücksprache mit der Schulleitung erfüllt. „Die größte Neuerung ist, dass sie jetzt auch eine Weisungsbefugnis dafür erhalten“, erklärt Kaiser und fügt hinzu: „Am meisten sollen die Schülerinnen von dem noch reichhaltigeren Angebot profitieren, letztlich stehen sie immer an vorderster Stelle.“Vorerst läuft das befristete Projekt in der Altstadt für ein Jahr, aber man sei der Hoffnung, dass es sich als Erfolg etablieren wird.

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