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Neuburg-Sehensand

19.07.2015

Als die Kirche zu klein wurde

Als die alte Kirche zu klein wurde, weil Sehensand wuchs, fiel der Entschluss für den Neubau. Vor 30 Jahren wurde St. Stephanus eingeweiht. Daran erinnerten sich die Gläubigen und feierten ihre Kirche.
Bild: Xaver Habermeier

Vor 30 Jahren weihen die Sehensander St. Stephan ein. Die Gemeinde hat aus ganz weltlichen Gründen gebaut

„Wenn Steine reden könnten.“ Auf diesen viel zitierten Sinnspruch beriefen sich die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats Barbara Nauderer und der Chef der Kirchenverwaltung Josef Alt beim gestrigen Jubiläumsgottesdienst nicht nur einmal, als sie zum 30-jährigen Bestehen des Gotteshauses St. Stephanus die Feier begleiteten. Denn das Mauerwerk der Kirche im Stadtteil Sehensand könnte laut den beiden Redner wunderbare Geschichten von entstandenen harmonischen Gemeinschaften, von ganz besonderen Gottesdiensten und Andachten erzählen. Also davon, dass an diesem Ort des Glaubens in den vergangenen Jahrzehnten enge Verbindungen von den Gläubigen zu Gott entstanden sind.

Ein Stück des gelebten Glaubens, gepaart mit bayerischer Tradition, feierten die Ortsvereine zu Beginn des Jubiläums. Schützen, Feuerwehrler sowie der Krieger- und Kameradenverein formierten sich zusammen mit den Ministranten und dem Pfarrer Shenoy Maniyachery zum Einzug in die festlich geschmückte Kirche. Die Organistin Maria Hunecker, die gestern Auszeichnungen und Lob für ihre 25-jähriges Engagement an der Orgel erfahren hatte, stimmte zum Gottesdienst die Haydn-Messe an. Das taten auch die Sehensander Musikanten von der Empore herab.

Weiter ließen Nauderer und Alt die Entstehungsgeschichte der Kirche Revue passieren. Grund für den Neubau war, dass die kleine Kirche aus dem 14. Jahrhundert durch das wachsende Dorf und damit auch der wachsenden Zahl Gläubige, inzwischen weit über 500, aus allen Nähten platzte. 1970 fiel die Entscheidung für den Neubau, bis zur Einweihung vergingen weitere 15 Jahre. Dem Geistlichen, das ist der im Juni zum Priester geweiht Inder Shenoy Maniyachery, hatten die Ausführungen sowie die Festmesse gefallen. Mit dem Priminz-Segen gab er der Messe eine ganz besonders sakrale Bedeutung. Im Anschluss zog die Gemeinde in einem Festzug mit Marschmusik zum Schützenheim. Nach dem Mittagessen und Dankesreden gab es zum Probieren, passenderweise: Messwein.

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