Auditorium

29.04.2016

Audi will zum Mond

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Die beiden Wissenschaftler Robert Böhme und Jürgen Brandner im Gespräch mit Claudia Maria Rülke.

Ein Fahrzeug wird hinaufgeschossen – es hat Technik aus dem Quattro

Wer hätte nicht schon einmal gerne den Mann im Mond besucht oder seinen Erzfeind zum selbigen geschossen? Die Möglichkeiten für solche Visionen scheinen realistischer zu werden, soll doch bereits im Jahr 2017 eine Rakete zwei Rover auf dem Mond absetzen, um weitere Forschungen voranzutreiben und möglicherweise gar den Weg ins All weiter vorzubereiten.

Mit den Part-Time Scientists könnte so etwas Wirklichkeit werden. Die Berliner Ingenieursgruppe nimmt nämlich als einziges deutsches Team am Raumfahrtwettbewerb „Google Lunar XPRIZE“ teil. Wer zuerst die Wettbewerbs-Bedingungen erfüllt, erhält 30 Millionen US-Dollar. Die Anforderungen sind „einfach“: Es muss „nur“ eine Mondlandung erfolgen, auf dem Mond müssen 500 Meter zurückgelegt werden und ein HD-Video muss zur Erde geschickt werden.

Der eine oder andere Gast des Auditoriums hätte sich wohl am liebsten gleich einen Platz in der nächsten Mondrakete reservieren lassen. Die beiden Wissenschaftler Robert Böhme und Jürgen Brandner gerieten nämlich ins Schwärmen, während sie ihr spannendes Projekt im Gespräch mit Claudia Maria Rülke von Audi-Kommunikation vorstellten und gleich auch noch zwei Rover präsentierten.

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So lautete denn auch der Titel des Auditoriums „It´s all rover now“. Das mehrköpfige, internationale Wissenschaftsteam arbeitet mittlerweile mit Audi zusammen. Ulrich Schwarze, Projektleiter, und Michael Schöffmann, Koordinator Entwicklungsarbeit, kamen ebenfalls zu Wort. Techniken des Audi Quattro haben Eingang in den Rover gefunden, was unter anderem zu einer erheblichen Gewichtsreduzierung führte. So kann man mehr Treibstoff mitführen oder auch technisches Gerät für Experimente.

Nach der für 2017 geplanten, nicht unkomplizierten Landung auf dem Mond, nahe der Landestelle von Apollo 17 (1972), haben die beiden Rover dann rund zwölf Tage Zeit, um bei Licht das zurückgelassene Mondauto zu untersuchen, eine Mikrowelle zur Eisschmelze in Betrieb zu nehmen oder eben auch HD Fotos zur Erde zu schicken. Bis dahin warten noch vielschichtige Probleme auf die Ingenieursgruppe, nicht zuletzt muss noch geklärt werden, von wem man die Rakete mietet oder wie die beiden Rover mit den extremen Temperaturschwankungen von plus 120 bis minus 180 Grad Celsius zurechtkommen. Doch dann eröffnen sich vielleicht ganz neue Wege für die private Raumfahrt und für den Mann im Mond wird’s eng.

Wer jetzt ganz mondsüchtig geworden ist, der kann im Internet mehr dazu finden. (nr)

microsites.audi.com/mission-to-the-moon/de/

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