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Landtagswahl

23.02.2013

Auf Stimmenfang im Landkreis Ebersberg

Partner im Geiste: Doris Rauscher und Mahmoud Al-Khatib.
Bild: Stegmann

Mit einem Zweitstimmenabkommen soll SPD-Direktkandidat Mahmoud Al-Khatib den Sprung in den Landtag schaffen. Seine Partnerin heißt Doris Rauscher

Um diesem ambitionierten Ziel ein Stück näher zu kommen, haben die Sozialdemokraten ein Zweitstimmenabkommen beschlossen. Das heißt: Al-Khatib darf für sich im Landkreis Ebersberg Werbung machen, im Gegenzug unterstützt er Doris Rauscher, die SPD-Direktkandidatin in Ebersberg, im hiesigen Landkreis. Dadurch erhoffen sich beide zusätzliche Stimmen aus dem jeweils anderen Landkreis.

Die Wahl auf Doris Rauscher sei gefallen, weil sie „eine ausgewiesene Expertin im sozialen Bereich“ sei und es damit viele Überschneidungen mit Al-Khatibs Themen geben würde. Rauscher ist Pädagogische Leiterin von 28 Kitas des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Die rund 1500 Kinder kämen aus 30 Nationen – Migration, Sprachförderung und Interkulturalität seien deshalb Themen, mit denen sie täglich konfrontiert werde.

Aus diesem Grund hat Doris Rauscher den Besuch gestern in Neuburg auch genutzt, sich die Sprachintensivklasse anzuschauen – ein bundesweit einmaliges Projekt, das seinerzeit noch von Al-Khatib als Sachgebietsleiter am Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen initiiert wurde. Hier lernen Migrantenkinder die deutsche Sprache, ehe sie in die Schule geschickt werden.

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Der erste telefonische Kontakt zwischen Al-Khatib und Rauscher hat im Dezember stattgefunden, kurz darauf haben sich die beiden in München getroffen – und zwar passenderweise „im Landtag, wo wir auch hingehören“, sagte Al-Khatib schmunzelnd.

Für Doris Rauscher und Al-Khatib bedeutet das Zweitstimmenabkommen, dass von beiden in Neuburg-Schrobenhausen und Ebersberg Wahlplakate hängen werden. Außerdem wollen sie sich gegenseitig unterstützen, indem sie sich im jeweils anderen Landkreis über verschiedene Projekte informieren und diverse Veranstaltungen besuchen, um sich auch der Öffentlichkeit vorzustellen. In Neuburg-Schrobenhausen ist bereits ein Termin festgezurrt: Am 15. August wird der bayerische SPD-Spitzenkandidat Christian Ude beim Volksfest in Schrobenhausen eine Lanze für seinen Migrationsberater Al-Khatib brechen. Auch die beiden SPD-Direktkandidaten wollen die Bühne für ihre Zwecke nutzen.

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