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Pflege

07.02.2015

Aufnahmestopp für Patienten aufgehoben

Thomas Mack, Hubert Baudisch und Karl Seitle (von links) überreichten Pflegedienstleiter Robert Kiefer (Zweiter von links) einen gehaltvollen Umschlag.
Bild: Kühne

Dank finanzieller Unterstützung läuft es bei der Diakoniesozialstation Donaumooser Land wieder

Es gab gute Nachrichten beim „Bürgermeisterkaffee“ im Johannes-Pachelbel-Haus in Karlshuld. „Wir sind sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung unserer Arbeit durch die Gemeinden“, sagte Robert Kiefer, Pflegedienstleiter der Diakoniesozialstation Donaumooser Land, als er die Bürgermeister der Donaumoosgemeinden begrüßte. „Wir konnten die Delle, die wir durch den Aufnahmestopp im Frühjahr 2014 wegen fehlenden Personals erhalten haben, wieder ausbügeln und können wieder Neukunden aufnehmen“, berichtete Kiefer.

Das alle zwei Jahre stattfindende informelle Kaffeegespräch gibt beiden Seiten Gelegenheit, über die aktuelle Lage auf dem Pflegesektor und die Rückkopplung von den zu Pflegenden über die Arbeit der Station zu sprechen.

Dank der Unterstützung durch den Ökumenischen Förderverein sind die 13 Pflegerinnen und Pfleger in der Lage, mit den Patienten auch über die von den Sozialkassen vorgegebenen Zeiteinheiten ein Gespräch zu führen oder ein Gebet zu sprechen. „Das sind Leistungen, die von den Patienten gern angenommen werden und uns von anderen Pflegediensten unterscheiden“, sagte Kiefer. Das bestätigten auch die Bürgermeister, die das im Gespräch mit den Familien der Pflegebedürftigen erfahren.

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Das Spektrum der Diakoniesozialstation umfasst neben der ambulanten Kranken- und Seniorenpflege und Unterstützung der ärztlichen Therapie auch einen Menüservice und den Hausnotruf. Weiter werden Sozialberatung, Beratung in allen Fragen zur richtigen Pflege, praktische Pflegeanleitung vor Ort und ein Pflegekurs für pflegende Angehörige angeboten. Auch das vom Förderverein angebotene Programm wie Mittagstisch, Spielenachmittag oder Tanz und Bewegung wird gern angenommen, erzählte Kiefer.

„Unsere Bürger wissen, was sie an der Sozialstation haben und deshalb unterstützen wir sie gern“, sagte Bürgermeister Karl Seitle auch im Namen von Bürgermeister Thomas Mack (Weichering) und dem zweiten Bürgermeister Hubert Baudisch (Königsmoos). Bürgermeister Stefan Kumpf (Karlskron) war verhindert. „Es ist gut angelegtes Geld, denn wenn wir vergleichen, welche Summen wir für die Kinder ausgeben, haben die Senioren noch einigen Nachholbedarf“, sagte Seitle. Einen kleinen Teil des Nachholbedarfs steuerten die drei Bürgermeister mit einem gehaltvollen Umschlag bei, den sie Robert Kiefer überreichten.

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