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Konzertreihe

03.09.2019

Aufwendige Inszenierung der „Marienvesper“

Im September finden wieder die Barocktage Schrobenhausen statt.
Bild: M. Schalk

Die Barocktage Schrobenhausen finden heuer bereits zum elften Mal statt. Das ist das Programm

Eines der bedeutendsten Werke einer ganzen Ära steht im Mittelpunkt der elften Auflage der Barocktage Schrobenhausen: die „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi. Das Stück, das Musikhistoriker als bahnbrechendes Meisterwerk einstufen, wird am Sonntag, 15. September, um 16 Uhr in der Schrobenhausener Stadtpfarrkirche St. Jakob mit Orchester und Chor aufgeführt.

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Begleitend zu dem großen Meisterwerk bietet die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) am Montag, 9. September, einen Vortrag zur „Marienvesper“ an. Am Montag, 9. September, um 19 Uhr spricht Professorin Dorothea Hofmann von der Hochschule für Musik und Theater in München zum Thema „Claudio Monteverdi und Galileo Galilei – Aufbruch in die Moderne“ im Pfarrsaal St. Jakob in Schrobenhausen. Am Sonntag, 15. September, um 10.30 Uhr werden der Dirigent Stefan Steinemann und der künstlerische Leiter der Barocktage, Jakob Rattinger, im Rahmen des Sonntagsforums des Verkehrsvereins Schrobenhausener Land eine Einführung zur „Marienvesper“ geben. Um 16 Uhr beginnt dann die groß inszenierte Aufführung der „Marienvesper“ in der Stadtpfarrkirche. Der Verein Freunde der Alten Musik hat dafür das Vokalensemble Aux Antiqua und das Orchester La Banda engagiert, um die „Marienvesper“ im großen Kirchenschiff erklingen zu lassen. Das Werk ist Papst Paul V. gewidmet und besteht dem typischen Aufbau einer Vesper entsprechend aus acht Teilen: einem Invitatorium, fünf Psalmen, einem Hymnus und einem Magnificat, die von Concerti aufgebrochen werden. Die künstlerische Leitung hat Stefan Steinemann.

Am Samstag, 21. September, um 19.30 Uhr können die Besucher wieder im Pflegschloss Schrobenhausen durch sechs musikalische Räume lustwandeln. „Glanz und Elend im Leben barocker Herrscher“ lautet heuer der Titel des beliebten Wandelkonzerts. Mit Barockvirtuosen an verschiedenen Instrumenten, den Münchner Hoftrompetern, Gesang sowie dem ehemaligen bayerischen Staatsschauspieler Peter Pius Irl ist das ungewöhnliche Konzert wieder mit hochkarätigen Künstlern besetzt. Hinter jeder Tür verstecken sich beim barocken Wandelkonzert also wieder kleine musikalische oder literarische Häppchen, die für ein kurzweiliges Konzerterlebnis der besonderen Art sorgen.

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Der künstlerische Leiter der Barocktage, Gambist Jakob Rattinger, geht mit seinem Festival auch im elften Jahr neue Wege und bietet dem Publikum besondere Konzerterlebnisse im Originalklang, die anderswo so nicht leicht zu finden sind, heißt es in einer Pressemitteilung. Ebenfalls nicht zum ersten Mal geht Rattinger mit seinen Inszenierungen für Schrobenhausen wieder auf Reisen: Die „Marienvesper“ wird in Augsburg aufgeführt, das Wandelkonzert sogar an zwei weiteren Spielorten, im Neuen Schloss Schleißheim und im Zisterzienserkloster Raitenhaslach.

Weitere Informationen – auch zum Kartenvorverkauf – gibt es im Internet unter www.barockmusik.info. (nr)

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