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Neuburg

15.09.2020

Ausstellung in Neuburg: So peppig ist die Kunst von Robert Sgarra

Pop-Art-Künstler Robert Sgarra ist auch heute noch fasziniert von den Figuren aus der Welt von Walt Disney.
Bild: Ilse Lauber

Plus Der Europäer Robert Sgarra steht auf Comic-Helden und Filmikonen aus den USA, die er zumeist als Collagen witzig in Szene setzt. Etliche davon sind nun in Neuburg zu Gast.

Nach der großen James-Rizzi-Schau im Schloss steht in der Galerie Nassler wieder ein international bekannter Pop-Art-Künstler im Mittelpunkt: Die neue Ausstellung in den eigenen Räumen am Spitalplatz präsentiert ab dem 18. September einen Querschnitt des Schaffens von Robert Sgarra. Bei der Eröffnung um 19 Uhr wird der Franzose nicht nur Bilder signieren und Autogramme geben, sondern auch halbfertige Unikate vollenden und sein musikalisches Können am Klavier unter Beweis stellen.

Ausstellung in der Galerie Nassler in Neuburg unter Hygienevorschriften

Das alles geschieht natürlich unter Einhaltung der nötigen Hygienevorschriften. Wegen Corona dürfen diesmal nicht so viele Kunstfreunde wie sonst zur Vernissage, eine telefonische Anmeldung ist unbedingt nötig.

Comic-Helden wie hier Dagobert Duck sind ein beliebtes Sujet bei Robert Sgarra.
Bild: Ilse Lauber

Galeristin Barbara Nassler hofft auf schönes Wetter am Freitagabend, denn dann könnten sich die Schaulustigen auch im Zelt vor dem Eingang aufhalten und gruppenweise die Ausstellung in Augenschein nehmen. Darüber hinaus besteht am ersten Wochenende reichlich Gelegenheit, die Sgarra-Ausstellung ohne vorherige Anmeldung zu besuchen: Am Samstag, 19. September, ist sie von 9 bis 17 Uhr geöffnet, am Schausonntag, 20. September, von 13 bis 18 Uhr.

„Für Comic-Fans wird viel geboten“, verspricht Barbara Nassler. Aber nicht nur sie kommen auf ihre Kosten: Auch Filmikonen wie Marilyn Monroe oder Audrey Hepburn haben es dem 1959 in Grenoble geborenen Sohn eines italienischen Einwanderers angetan. Eines haben alle Collagen, Cut-Outs, Puzzlestücke, Designobjekte und Skulpturen von Robert Sgarra gemeinsam: Sie sind sehr farbenfroh, manchmal fast schon etwas grell, oft witzig in der Aussage und definitiv originell. Die „Handschrift“, die Bildersprache des Autodidakten, der mit 13 Jahren die Kunst für sich entdeckte und schon als Kind ein Faible für Comics hatte, ist unverwechselbar.

Kunst in Neuburg: Pop-Art von Robert Sgarra ist vielschichtig und detailreich

Ein zweiter oder auch ein dritter Blick lohnen sich stets, so detailreich, vielschichtig und voller Zitate und Anspielungen sind die Bilder. Und wenn man genau hinschaut, entdeckt man auch zuweilen eine kleine, feine Irritation in Sgarras heiterer, optimistischer Welt – wie die nach Präsident George Washington züngelnde Schlange Kaa aus Disneys „Dschungelbuch“ auf dem amerikanischen 1-Dollar-Schein.

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