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25.01.2019

Auwälder und Urdonautal im Fernsehen

Naturschützer Siegfried Geißler führt Steffi Illinger durch die Donauauen rund um Neuburg.
Bild: Steffi Illinger

Landkreis ist Teil der Dokumentation „Bayern erleben“ am Montag um 21 Uhr im BR

Für die Dreharbeiten ihrer Dokumentation „Durch Auwälder und das Urdonautal“ war Steffi Illinger auch unterwegs im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Die Autorin entdeckte entlang der Donau zwischen Neuburg und Weltenburg eine einzigartige Landschaft. Ausgestrahlt wird der Beitrag am Montag, 28. Januar, um 21 Uhr im Bayerischen Fernsehen.

Die Idee zu dieser Wanderreise entstand, als Steffi Illinger einen alten Wanderführer ihres Großvaters fand. Der war in den 50er- und 60er-Jahren an der Donau rund um Ingolstadt unterwegs. Sein Buch wurde zum Ausgangspunkt für eine ganz eigene Route. Dabei forscht die wandernde Reporterin nach, was von der Vergangenheit geblieben und was unwiederbringlich verloren ist. Die Donau, so erfährt Steffi Illinger, hat sich durch Staustufen, Stromkraftwerke und Hochwasserschutz stark verändert. Aber es gibt auch ein einzigartiges Naturparadies zu entdecken: In den weit verzweigten Gewässern kann man sich bei Regen fast so fühlen wie auf einer Urwaldexpedition. Steffi Illinger trifft bei ihrer Spurensuche auf Menschen, die an und mit dem Fluss leben – einen Fährmann oder den letzten professionellen Donaufischer. Aber auch auf Naturschützer und ein einzigartiges Projekt in Schloss Grünau, um die bedrohten Auwälder rund um Neuburg zu erhalten.

Und die Filmemacherin erfährt, welche Bedeutung die Donau bei den Römern als Grenze ihres Weltreichs hatte, durchstreift das größte noch erhaltene Römerkastell Süddeutschlands Abusina und darf mit dem Nachbau eines römischen Patrouillenbootes mitfahren. Ihr Weg führt sie über 90 Kilometer durch das von imposanten Felsen eingerahmte Urdonautal und an der Donau entlang bis zum spektakulären Durchbruch bei Weltenburg. (nr)

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