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Burgheim

14.01.2019

Bachforellen im Burgheimer Leitenbach

Sechs Tonnen Gesamtbesatz an verschiedenen Fischarten verteilten Burgheims Sportangler auf 120 Hektar Fischgewässer. Hier sind es die Schuppenkarpfen.
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Sechs Tonnen Gesamtbesatz an verschiedenen Fischarten verteilten Burgheims Sportangler auf 120 Hektar Fischgewässer. Hier sind es die Schuppenkarpfen.
Bild: Peter Maier

Was der Sportanglerverein Burgheim im vergangenen Jahr zum Natur- und Artenschutz beigetragen hat.

Rund 1400 Arbeitsstunden investierten die Burgheimer Sportangler im vergangenen Jahr in die Pflege von Gewässern und deren Ufer, für die Jugendarbeit und in den Fischverkauf bei verschiedenen Festen. Dies war aber nur ein Grund, warum sich Vereinsvorsitzender Holger Reisch in seinem Rechenschaftsbericht sehr zufrieden zeigte. Mit 511 Mitgliedern, darunter 54 Jugendliche, sind die Sportangler der größte Verein seiner Art im Landkreis.

Als solcher sind sie immer auf der Ausschau nach neuen Fischgewässern. Weil diese gegen Geld nur schwer zu erwerben sind, kaufte der Verein ein Grundstück als mögliches Tauschobjekt. Im vergangenen Jahr nahmen die Sportangler gezielte Strukturverbesserungen an ihren Gewässern vor. Bereits im Frühjahr rückten sie zu Anpflanzungen am Ufer des Mooser Weihers aus und brachten Totholz in den Sportsee ein. Umfang- und artenreiche Anpflanzungen zur Beschattung der Kleinen Paar im Bereich der Fischerhütte klappten erst im zweiten Anlauf. Nach dem ersten Mal hatte ein Unbekannter zahlreiche Bäume und Sträucher vergiftet. An der Renaturierung des Leitenbaches im Bereich Gänsweiher beteiligten sich die Sportangler ebenfalls. Dort sollen Bachforellen eingesetzt werden, die dann den Weg zur Kleinen Paar finden.

Dass Angler oft Müll liegenlassen, beklagte Holger Reisch. Die Fischereiaufseher werden verstärkt kontrollieren. Außerdem habe der gesamte Vereinsvorstand einstimmig beschlossen, Markierungsbojen künftig zu untersagen. Auch 2018 hat der Verein einen Vorbereitungskurs zur Fischerprüfung angeboten. 20 Teilnehmer haben ihn im Dezember abgeschlossen.

Sportangler aus Burgheim setzen frische Fische für 30.000 Euro ein

Nachdem der stellvertretende Vorsitzende Christian Kammer den Bericht der Schriftführerin Franziska Rabuser vorgetragen hatte, stand das Geld im Mittelpunkt. Vereinskassier Hans Heider hatte einmal mehr überaus positive Zahlen in seinen Büchern. Herausragend dabei war, dass Burgheims Petrijünger rund 30.000 Euro in die Hand nahmen und damit etwas sechs Tonnen Fische der verschiedensten Arten neu besetzten. Die Flossentiere verteilen sich auf 120 Hektar eigenes und gepachtetes Fischgewässer. Unter dem Strich blieb sogar noch ein Überschuss von rund 8000 Euro.

Jugendwart Tobias Hunecker betonte, dass die Nachwuchsfischer von Anfang an in den Naturschutz eingebunden werden. Ganz in diesem Sinn beginnt die Saison mit dem Reinigen der Weiher. Beim Gemeinschaftsfischen küren die jungen Petrijünger auch den Jugendfischerkönig. Im abgelaufenen Jahr errang Dominik Kiowski den Titel. Als Magnet für die „Youngsters“ erwies sich erneut das Pfingstzeltlager am Mooser Weiher. Die 21 Teilnehmer fingen nicht nur Fische der unterschiedlichsten Arten, sie mussten auch theoretische und praktische Fragen zu ihrem Hobby beantworten. Dazu übten sie Zielwerfen mit der Angel und stachen mit einem Boot sogar in „See“. Im Rahmen des Ferienprogramms der Marktgemeinde interessierten sich zwölf Schüler für das Angeln. Zwei Ausflüge mit jeweils sieben Jugendlichen unternahm die Jugendabteilung zum Brombachsee. Schließlich hatte der Verein noch zwei Jubilare in seinen Reihen. Herbert Brendle und Wolfgang Reitberger erhielten für ihre 25-jährige Mitgliedschaft eine Urkunde und den Vereinskrug.

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