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Oberhausen

13.02.2018

Bagger rollen in der neuen Mitte

In der Oberhausener Ortsmitte rollen die Bagger und brechen zwei ehemalige landwirtschaftliche Anwesen ab. Auf knapp 3000 Quadratmeter ist dort Platz für neue Wohnungen und Geschäftsräume.
Bild: Annemarie Meilinger

In der Gemeinde werden derzeit zwei ehemalige Gehöfte abgebrochen. In den kommenden beiden Jahren errichten Investoren dort Wohn- und Dienstleistungsgebäude.

In Oberhausen rollen die Bagger. Im Zentrum nimmt die Ortskernerneuerung erste Gestalt an, zwei ehemalige Hofstellen werden dieser Tage abgebrochen. Auf dem Gelände, dass die Gemeinde Oberhausen über ihr Kommunalunternehmen zunächst gekauft und dann an die Investoren AS Wohnbau GmbH (Dinkelhausen) und Rucker Bau GmbH (Neuburg) weiter verkauft hat, sollen in den nächsten beiden Jahren neue Wohnungen und Geschäftsräume entstehen.

„Der Bebauungsplan ist vor Weihnachten rechtskräftig geworden“, sagt Bürgermeister Fridolin Gößl auf Nachfrage. Die Investorengruppe habe nun den Abbruch angezeigt. Bis in sechs Wochen rechne er mit dem Eingabeplan für die Wiederbebauung des Geländes. „Ziel ist es, dort nicht nur Wohnungen zu haben, sondern auch eine gewerbliche Nutzung und Dienstleiter“, ergänzt er. Als Computergrafik hatte das Projekt in einer der vergangenen Gemeinderatssitzungen bereits Gestalt angenommen. Im Erdgeschoss sollen Arztpraxen entstehen oder ein kleiner Lebensmittelladen einziehen. Derweil entstehen auch ausreichend Parkplätze auf dem Areal, allein in der Tiefgarage 40 Stellplätze. Pro Wohneinheit mit bis zu 50 Quadratmetern Wohnfläche wird ein Stellplatz eingeplant. Ist die Wohnung größer, müssen zwei Parkplätze vorgehalten werden. Für Besucher werden oberirdische Parkplätze vorm Gebäude zur Verfügung stehen.

Ausgewiesen hat der Gemeinderat die knapp 3000 Quadratmeter große Fläche als „urbanes Gebiet“. Vor der Ausweisung immer weiterer Baugebiete stehe die innerörtliche Verdichtung im Fokus, sagt der Rathauschef. „Unbebautes Land ist kostbar. Mit Konversion können wir die vorhandene Infrastruktur nutzen.“ Mit den Investoren hat man den Bebauungsplan abgestimmt und sie dazu verpflichtet, im Erdgeschoss der Neubauten Gewerbeflächen einzurichten. Diesen Nutzen hat man vorgeschrieben, um wieder Leben ins Dorf zu bekommen und eine Grundsicherung für die Dorfgemeinschaft sicherzustellen. Baubeginn für das Projekt im Herzen von Oberhausen ist nach Ende der Abbrucharbeiten im Frühjahr.

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