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Neuburg

12.08.2019

Band Gewaltig: Krach in der Krachledernen

Sie wollen als Band Gewaltig unterhalten: (von links) Manuel Geier, Bäda Schmidbauer, Anderl Laubert, Theresa Specht, Padl Schmid und Tom Fritz.
Bild: Arno Thelen

Die Gruppe feiert mit zwei Musikern aus der Region Premiere. Eine Band, die aus mehreren Generationen besteht und Musik für jedes Alter machen will.

Mit pompösem Namen und Lederhosen-Outfit: Im ersten Augenblick könnte man die neugegründete Band Gewaltig ins Bierzelt verorten. Sie aber in die Volksmusik-Ufftata-Schubalde zu stecken, wäre zu vorschnell. Zwar spielt Gewaltig hin und wieder Schunkelmusik, aber auch Rock – Hauptsache, es kommt dabei gute Stimmung auf.

Anfang dieses Jahres haben sich die sechs Musiker aus Bayern, die sich teilweise schon seit der gemeinsamen Schulzeit kennen, entschlossen, eine ganz neue Band zu gründen. Auf den ersten Blick fällt nicht nur die unterschiedliche Herkunft der Mitglieder, sondern auch der Generationenunterschied ins Auge: Neben Anderl Laubert (50) und Tom Fritz (49) aus Dachau, Bäda Schmidbauer (50) aus Plixenried, sowie Padl Schmid (33) aus Langengern sind mit dem 22-jährigen Manuel Geier aus Karlshuld und der 21-jährigen Theresa Specht aus Hollenbach bei Ehekirchen auch Musiker aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen vertreten.

Band Gewaltig spielt auch Hardrock

Dabei verkörpern die beiden den „jugendlichen Part“ der Coverband. Über einiges an Erfahrung verfügen sie trotzdem, beide haben schon zuvor in unterschiedlichen Bands gespielt. Geier, der mit zwölf Jahren seinen ersten Auftritt hatte, spielt Keyboard und Klavier. „Ich weiß noch, dass ich schon auf den Tasten geklimpert habe, während ich noch auf dem Schoß von meinem Opa gesessen bin“, erinnert er sich. Daneben hat er sich diverse andere Instrumente selbst beigebracht, unter anderem finden sich auch Gitarre, Quetsche und Akkordeon in seinem Repertoire wieder. Specht ist dagegen die Stimme der Band. Sie singt schon seit ihrer Kindheit, damals noch im Kinderchor.

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Das unterschiedliche Alter ist es, was für die jungen Musiker den Wiedererkennungswert der Band ausmacht. Ihre Musik soll Jung und Alt ansprechen, deswegen wird von bayerischen Liedern bis zu Hard-Rock-Songs alles gespielt. „Gewaltig steht nicht nur für gewaltige Stimmen, sondern auch für unser Ziel, eine gewaltige Atmosphäre bei den Auftritten aufkommen zu lassen“, erklärt der Keyboarder. Der Spaß steht für sie dabei im Vordergrund. Deswegen ist die Musikgruppe auch für alle ein Hobby. Hauptberuflich ist Geier Steuerfachangestellter, Specht wird nach der abgeschlossenen Ausbildung zur Erzieherin Soziale Arbeit studieren.

Band Gewaltig: Erster Auftritt in Dachau

Ein spezieller Moment ist für die Sängerin das letzte Lied auf der Bühne: „Das ist dann meistens ein Gänsehautsong“. Geier ergänzt: „Das Schönste ist natürlich, wenn sich das Publikum genauso freut wie wir.“ Darauf seien die Mitglieder dann auch besonders stolz. Einige Auftritte haben sie schon sicher: Die Anfragen sind zahlreich, bis Februar 2020 stehen schon fest gebuchte Termine in Bayern und Österreich im Kalender. Kommenden Sonntag, 18. August, feiert die Band am Volksfest in Dachau ihre Premiere.

Bei dem Bierzeltauftritt werden circa 1000 Besucher erwartet. Nervosität kommt bei den Musikern nicht auf: „Man freut sich einfach nur auf den ersten richtigen Auftritt, bei dem natürlich auch alle Freunde und die Familie dabei sein werden“, sagt Specht. Für alle, die Gewaltig in der Region erleben wollen, bietet sich am 9. November in Untermaxfeld die Möglichkeit. Dort tritt die Gruppe beim örtlichen Weinfest auf. Eröffnet wird dann , wie kann es auch anders sein, mit dem selbst geschriebenen Lied „Gewaltig“.

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