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Königsmoos-Untermaxfeld

16.03.2015

Barnabas, Chippendales und die drei Tenöre

Nach dem Handtuchtanz der Königsmooser Chippendales wird die Bühne von den weiblichen Fans gestürmt.
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Nach dem Handtuchtanz der Königsmooser Chippendales wird die Bühne von den weiblichen Fans gestürmt.
Bild: Uwe Kühne

Bürgergemeinschaft Königsmoos feierte ihr 20. Starkbierfest. Das Programm war wieder einmal glänzend

„Es ist ein Hochgefühl, von der Bühne in die voll besetzte Donaumooshalle zu blicken“, begrüßte Gerhard Edler, Vorsitzender der Bürgergemeinschaft Königsmoos, die Besucher zum 20. Starkbierfest der BGK. Das 1996 von Harry Müller und Klaus Benz im Gasthof Bitterwolf aus der Taufe gehobene Starkbierfest hat sich im Laufe der 20 Jahre zu einem echten Renner entwickelt.

Hatten die Verantwortlichen beim ersten Anzapfen 1996 erst kein Zapfzeug und dann ein leeres Fass angezapft, klappte es 2015 bestens. Bürgermeister Heinrich Seißler ließ nach zwei kurzen, trockenen Schlägen das Bier in die erste Maß laufen. Ein Tusch der Königsmooser Musi, die den ersten Musikpart übernahm, und das Fest, zu dem Kartoffelkönigin Kathrin I. mit einem Schnäpschen begrüßte, konnte beginnen.

Ein gut aufgelegter Klaus Benz führte, wie bei den 19 Festen zuvor, wieder durch das vom BGK-Team gestaltete unterhaltsame, abwechslungsreiche und von Überraschungen gespickte Programm, zu dem zwischen den Programmpunkten „Die Donaumooser“ Jakob Müller und Reinhold Pallmann zum Tanz aufspielten. Den Auftakt machten die aus dem Programm nicht mehr wegzudenkenden Landfrauen. Ramona Bolleininger, Olga Edler, Waltraud Humbold, Brigitte Kaltenecker-Ziegler und Stefanie Ziegler zeigten den Besuchern einen überaus amüsanten Hut-Tanz.

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Mit Spannung wurde der Auftritt von Bruder Barnabas (Gernot Bader) und der Königsmooser Bavaria (Sabine Beck) erwartet. Zwar gab es im vergangenen Jahr keine großen Aufreger, aber Kommunalwahlen, die natürlich ein Thema für die beiden scharfen Zungen waren. Dabei hat der Wähler gesprochen und den Gemeinderat mit Frischblut versorgt.

Aber war die Bürgermeisterwahl denn überhaupt eine Wahl? Es hatte sich ja keiner erbarmt, Kurfürst „Heinrich voll der Gnaden“ herauszufordern. Entdeckt wurde unter einem Ozonloch das „Königsmooser Elend“ mit den drei Buchstaben S-P-D. „Mathematisch ist die SPD nur schwer nachweisbar und die aktuellen Umfragewerte kann man sich auch mit Restalkohol nicht schön denken“, gab´s einen drauf.

Was macht der Obergrasheimer Baron mit einer Zigarette, bevor sie ihm die Lippen verbrennt? Er wirft sie vom Bulldog aufs Feld. Und das brennt dann einfach. Was tun, wenn keine Feuerwehr erreichbar ist? Selber löschen und das Wasser eimerweise zur Brandstelle fahren. „Bua, des war teier!“ Die Obermaxfelder Backstube soll aufgehübscht werden. „Ich sehe schon das neue Firmenlogo vor mir: Latte und mehr - was immer das auch heißen soll“, hieß es unter dem Gelächter der Besucher. Am Ende erhielten Barnabas und Bavaria viel Beifall der Zuhörer für ihre humorvolle und nicht verletzend vorgetragene Fastenpredigt.

Schlag auf Schlag ging es weiter. Zuerst kamen die „Königsmooser Chippendales“ Alex Edler, Michael Edler, Philipp Klink und Daniel Schmid, die einen schwungvollen „Handtuchtanz“ zeigten. Dann folgte der Auftritt von Heino alias Reiner Beck und ihm folgten Karl Klink als Elvis, Gerhard Edler und Leo Pallmann als Modern Talking, Markus Huber als Helene Fischer, Stefan Fäustlin als Andreas Gabalier, Alex Demuth als Micki Krause und Marianne Rosenberg, die gekonnt zu den Hits ihrer Figuren über den Laufsteg tanzten und von ihren „Fans“ mit Blumen und von allen mit viel Beifall belohnt wurden.

Der Knüller des Abends aber war der Auftritt der drei Tenöre Leo Pallmann, Jürgen Bolleininger und Tobias Lehmeier, die auf vielfachen Wunsch und in Erinnerung an ihren Auftritt 2009 noch einmal aus voller Kehle „Es gibt Millionen von Sternen“ schmetterten und sich im wahrsten Sinne des Wortes ohne hinzufallen voll in den Text warfen.

Zum Schluss der Veranstaltung wurden die Gewinner aus dem 20 Liedern umfassenden Musikwunschzettel ermittelt. Es waren:

Emmi und Hubert Baudisch, Andreas Edler und Erwin Sander, denen Alexandra Demuth, als Nachfolgerin von Gerhard Edler als Organisatorin des Starkbierfestes kleine Präsente überreichte.

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