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Neuburg

15.05.2019

Bauarbeiten zum Kinderhaus in Neuburg starten

So soll das Kinderhaus aussehen, das in der Nähe der Stadtwerke entsteht. Sechs Gruppen bietet es Platz. Die Bauarbeiten beginnen in Kürze.
Bild: Lorena E. Acosta Cuesta

Südlich der Stadtwerke entsteht ein Haus, das sechs Kindergruppen Platz bietet. Bald rollen die Bagger. Für Friedhofsbesucher hat das Konsequenzen.

Plätze für Kinder in Neuburg sind rar. Umso größer war der Wunsch der Kommune, das Kinderhaus in der Heinrichsheimstraße zu errichten. Sechs Gruppen bietet es Platz, zudem ist es barrierefrei und verfügt über 18 Stellplätze. Bald rollen die Bagger, die Bauarbeiten können somit starten.

Das Kinderhaus war am Mittwochabend auch noch einmal Thema im Bauausschuss. Denn bevor das neue Gebäude entstehen kann, gab es noch einige Änderungen an den Außenanlagen. Ein Wunsch war beispielsweise, die Fahrbahn zum Kinderhaus zu verbreitern, damit sowohl Mitarbeiter als auch Eltern zum neuen Bauwerk hinfahren können.

Kinderhaus in Neuburg: Oberbürgermeister zufrieden

Auch das Thema Sicherheit spielte dabei eine Rolle: Bisher führte der Fußweg durch den Bereich, in dem die Autos parken. Besonders für Kinder hätte dies eine Gefahrenquelle bedeutet, da sie leicht übersehen werden können, wenn die Autos ausparken. Nun führt der Fußweg an dem Bereich vorbei. Die Außenanlagen werden außerdem noch etwas grüner gestaltet, um der Idee des Waldkindergartens gerecht zu werden. Und auch die Eltern können sich freuen: Denn es wird auch eine sogenannte Kiss-and-go-Zone geben – ein Bereich, in dem sich Eltern von ihren Kindern verabschieden können.

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Oberbürgermeister Bernhard Gmehling (CSU) zeigte sich vom endgültigen Plan überzeugt: „Die Planung ist soweit in Ordnung und sie sieht gut aus. Vor allem freut es mich, dass der Fußweg nun so angebunden ist, dass er nicht mehr zwischen den Autos durchführt.“ Auch die Unstimmigkeiten mit den Stadtwerken seien mittlerweile gelöst. Diese waren zunächst nicht damit einverstanden, dass Eltern über das Gelände der Stadtwerke zum Kinderhaus fahren. Ein Einwand, den der Neuburger Rathauschef nicht nachvollziehen konnte: „Es handelt sich hierbei ohnehin um einen öffentlichen Parkplatz. Es ist mir also schleierhaft, warum man nicht durchfahren dürfen sollte.“

Kinderhaus: Friedhofsweg ist gesperrt

Probleme sah Stadtrat Bernhard Pfahler von den Freien Wählern dagegen an einer anderen Stelle: „Es ist unmöglich, dass während der Bauphase der Zugang zum Friedhof gesperrt wird. Da müssen wir eine Lösung finden.“

Tatsächlich ist ab sofort der Fußweg zwischen der Heinrichsheimstraße und dem Friedhof an der Grünauer Straße komplett gesperrt. Der unbefestigte Verbindungsweg südlich des Stadtwerke-Geländes wird von Heinrichsheimern gerne als Abkürzung zum Friedhof genutzt. In den nächsten Tagen beginnen die Bauarbeiten zum neuen Kinderhaus, weshalb der Weg an dieser Stelle aufgegeben werden muss. Es ist geplant, eine alternative Wegeverbindung herzustellen. Diese soll vegetationsbedingt frühestens im Herbst angelegt werden. Das teilte die Stadt in dieser Woche mit. Stadtrat und Bauausschussmitglied Alfred Hornung (CSU) stellte in der Sitzung am Mittwoch klar: „Dass der Weg gesperrt ist, hat mit der Baumaßnahme nichts zu tun. Er soll etwas nach Süden verschoben werden und das wollte man im Zuge des Baus des Kinderhauses umsetzen.“ Oberbürgermeister Gmehling versprach Pfahler indes, dass sich die Kommune darum bemühe, eine Lösung zu finden.

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