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Spende statt Geschenke

30.11.2019

Bauer spendet an soziale Einrichtungen

Die glücklichen Spendenempfänger zusammen mit dem Finanzvorstand der Firma Bauer, Hartmut Beutler.
Foto: Bauer AG

Der Verein Elisa, eine Mutter-Kind-Einrichtung und zwei Seniorenheime erhalten jeweils 2000 Euro

Statt Geschenke an ihre Kunden und Geschäftspartner zu verteilen, spendet die Bauer AG seit vielen Jahren an soziale Einrichtungen in der Region. Finanzvorstand Hartmut Beutler freute sich, auch in diesem Jahr vier Vereinen bzw. Einrichtungen das Geld übergeben zu können: Jeweils 2000 Euro gingen an das Kreisaltenheim Steingriff, das Senioren- und Pflegeheim St. Georg, den Familiennachsorgeverein Elisa sowie den Verein Ambulantes Pädagogisches Einsatzteam. „Wir drücken hiermit unseren großen Respekt für die Initiativen und ihre Helfer aus“, sagte Hartmut Beutler bei der Spendenübergabe. „Es ist uns ein Anliegen, Ihre Projekte mit dieser Spende zu unterstützen.“

Der Verein Elisa will das Geld für einen ambulanten Kinderhospizdienst verwenden, der in der Region 10 aufgebaut werden soll. Da gehe es vor allem darum, ein Stück weit zu entlasten und einer Familie dort unter die Arme zu greifen, wo sie vielleicht am meisten Hilfe braucht, etwa bei der Betreuung von Geschwisterkindern oder bei der Erledigung von Besorgungen.

Wofür die Weihnachtsspende von Bauer verwendet wird, steht bei A.p.e., dem Ambulanten Pädagogischen Einsatzteam, ebenfalls bereits fest. Die gemeinnützige Gesellschaft betreibt in Waidhofen die Alte Mühle, die jungen Müttern und ihren Kindern ein Zuhause auf Zeit bietet. In dieser Zeit lernen die jungen Frauen, die sich oft in schwierigen Situationen befinden, ein eigenständiges Leben mit ihrem Baby zu meistern. Mit dem Geld soll unter anderem die Pflege und Wartung der Spielgeräte finanziert werden.

Groß war die Freude über den Spendenscheck auch bei Vincenzo Scalisi, Leiter des Senioren- und Pflegeheims St. Georg: „Damit leisten Sie einen wertvollen Beitrag, um unseren Senioren eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen und ihnen das zu bieten, was sie zu Hause auch hatten.“ Neben einem „offenen“ Haus mit 95 Plätzen bietet das Kreisaltenheim Steingriff auch einen „beschützenden“ Bereich. „Wer schon einmal mit demenzkranken Menschen zu tun hatte, weiß um die Herausforderungen für Pflegekräfte und Angehörige“, so Enrico Zein vom Kreisaltenheim Steingriff. „Wir wollen für unsere Bewohner beste Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Leben schaffen, trotz Demenzerkrankung.“ Da gehöre dann beispielsweise auch die Ernte des Gemüses, das in Hochbeeten im Garten wächst, zum Alltag. (nr)

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