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Ingolstadt

20.01.2020

Baukräne dominieren die Baustelle am Congresszentrum

Das Ballett der vier Baukräne zeugt weithin sichtbar von den emsigen Aktivitäten auf der Baustelle des Ingolstädter Congresscentrums und des dazugehörigen Hotels.
Foto: Manfred Dittenhofer

Das Congresscentrum in Ingolstadt wächst rasch in die Höhe. In knapp zwei Jahren soll alles fertig sein. Das angeschlossene Hotel hat 200 Zimmer.

Der Winter, der bisher kein richtiger ist, hilft den Arbeitern auf der Baustelle des Congresscentrums und des dazugehörigen Hotels auf dem Ingolstädter Gießereigelände. Emsig geht es zu auf der größten Baustelle Ingolstadts. Das Gebäude steht inzwischen bis zum ersten Obergeschoss im Rohbau. Fünf Stockwerke werden es nach Fertigstellung sein. Für jedes Stockwerk brauchen die 85 Arbeiter etwa drei Wochen – wenn das Wetter weiterhin mitspielt. Neben den Rohbauarbeiten sind bereits die Elektriker mit dem Ziehen von Leitungen und dem Einbau der technischen Ausstattung beschäftigt.

Am Freitag führten Maximilian Lammel von der Bauleitung und Polier Herbert Mendel die ersten Gäste durch den Rohbau. Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel und Bürgermeister Albert Wittmann wollten sich ein Bild vom Baufortschritt machen. Mit dabei war auch Norbert Forster, Geschäftsführer der IFG. Die Tochtergesellschaft der Stadt Ingolstadt ist Bauherr und später Eigentümer des Congresscentrums. Bauherrin und Eigentümerin des Hotels ist die KHI Immobilien GmbH, eine Tochter der VIB AG aus Neuburg. Betreiben wird das Kongresszentrum und das Hotel die Maritim-Hotelgesellschaft mbH.

Baukräne drehen sich auf dem Gießereigelände in Ingolstadt

Der Keller war die größte Herausforderung auf dieser Baustelle, wie Maximilian Lammel berichtete. Das Gebäude steht tief im Grundwasser, hat inzwischen aber seine Dichtigkeitsprüfung bestanden. Unter den fünf sichtbaren Stockwerken befinden sich drei Untergeschosse, die über 13 Meter in den Untergrund reichen. In einer fünf Meter hohen Halle im untersten Kellergeschoß, die einer Kathedrale gleicht, findet die gesamte Haustechnik Platz. Die Decken werden dort noch mit Holzstämmen gestützt, bis das Gebäude in sich tragfähig wird. Holzstämme deshalb, wie Polier Herbert Mendel erklärte, weil diese fünf mal mehr Gewicht tragen können als Metallstützen. Alleine für die Tiefgarage des Congresscentrums waren 25.000 Tonnen Erdaushub erforderlich, vom Volumen vergleichbar mit der Menge von mehr als 130 Einfamilienhäusern. Dieser Bau habe eine geschichtliche Dimension unter den vielen geschichtsträchtigen Bauwerken Ingolstadts, so Christian Lösel.

Bauleiter Maximilian Lammel zeigt, wo die Donauterrasse bereits betoniert ist.
Foto: Manfred Dittenhofer

Bereits seit Mai 2019 drehen sich emsig die Baukräne auf dem Gießereigelände. Wie Lammel betonte, ist man gut im Zeitplan. Das Ineinanderspiel der einzelnen Firmen funktioniere bestens. Bis zur Jahreswende 2021/2022 soll alles fertig sein. Dann bietet der Kongresssaal bis zu 1000 Sitzplätze und auf der geplanten Empore noch einmal 250 Sitzplätze. Dazu kommen acht Tagungsräume mit Kapazitäten von 15 bis zu 115 Plätzen. Die Dachterrasse ist für 300 Personen ausgelegt. Und das Hotel selbst kann dann in 200 Zimmern Gäste beherbergen.

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