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Neuburg/Weichering

20.04.2017

Bayernweiter Temporekord bei Weichering gemessen

Knapp 9000 Temposünder gingen der bayerischen Polizei ins Netz. Ein Fahrer auf der B16 bei Weichering stellte dabei den traurigen Rekord auf.
Bild: Matthias Balk, dpa (Symbolbild)

Trauriger Spitzenreiter: Auf der B16 hat die Polizei die krasseste Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit beim Blitzmarathon geahndet.

Alle, die die Bundesstraße 16 als gefährlichste Route des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen ansehen, werden sich in ihrer Meinung bestätigt fühlen. Genau 8941 Tempoverstöße hat die Polizei in Bayern beim europaweiten Blitzmarathon geahndet. Den traurigen Rekord in Bayern stellte dabei ein Autofahrer auf jener Straße auf, die allzu oft mit tragischen Unfällen in der Zeitung erscheint: die B16.

Mit 181 Stundenkilometern laserte die Polizei von der Brücke bei der Einfahrt des Weicheringer Ortsteils Lichtenau einen 42-jährigen BMW-Fahrer aus Baden-Württemberg am Mittwoch gegen 19.30 Uhr. Erlaubt ist an dieser Stelle Tempo 100. Der Fahrer wird sich schwer getan haben Ausreden zu finden, bei einer Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von wahnwitzigen 81 Stundenkilometern. Im Pressebericht des Bayerischen Innenministerium wird die Strafe für den Mann geschätzt: Zwei Punkte in Flensburg, etwa 1200 Euro Strafe und drei Monate Fahrverbot drohen dem Rekordraser von Weichering. Sogar Innenminister Joachim Herrmann (CSU) findet mahnende Worte für den 42-Jährigen: „Das ist lebensgefährlich, für sich und andere im Straßenverkehr!“

So viele Raser gab es im Landkreis

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Der Raser ging der Verkehrspolizei der Region 10 ins Netz, die für Autobahnen und Bundesstraßen zuständig ist. Wie überall waren die Stellen bekannt, an denen gelasert wurde. Auch die Polizeiinspektionen Neuburg und Schrobenhausen veröffentlichen wenige Stunden nach dem 24-stündigen Blitzmarathon – von Mittwoch, 6 Uhr, bis Donnerstag, 6 Uhr – ihre Statistiken. Die Inspektionen kontrollierten im Gegensatz zu den Verkehrspolizisten innerörtliche Straßen.

Die Polizisten des nördlichen Landkreises waren in der Donauwörther Straße in Neuburg, in Bergheim, Karlshuld und in der Neuburger Straße in Ehekirchen stationiert. In Ehekirchen ging den Beamten der schnellste Temposünder im Zuständigkeitsbereich ins Netz: Der Mann war innerorts mit Tempo 79, also 29 Stundenkilometer zu schnell unterwegs. Insgesamt kam die Polizei Neuburg auf 19 Beanstandungen, berichtet Verkehrspolizist Werner Schade und fügt hinzu: „Das waren nicht zu viele.“

Im südlichen Landkreis ahndete die Schrobenhausener Polizei an sieben Messstellen neun Tempoüberschreitungen. Ein 24-Jähriger war auf der Kreisstraße zwischen Hörzhausen und Halsbach dabei 40 Stundenkilometer zu schnell unterwegs.

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