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Bergheim

12.05.2020

Bergheim: Für jeden Ortsteil einen Bürgermeister

Bergheims Bürgermeister Tobias Gensberger mit seinen Stellvertretern Claudia Heinzmann und Thomas Bauer (von links).
Bild: Andreas Dengler

Plus Auf der konstituierenden Sitzung im Unterstaller Schützenheim wurden die Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt. Auch die neuen Ratsmitglieder wurden vereidigt.

Dass Tobias Gensberger (Dorfgemeinschaft Bergheim) auch in den kommenden sechs Jahren die Geschicke der Gemeinde Bergheim lenken wird, war bereits vor der Kommunalwahl im März klar. Der 34-Jährige war der einzige Bürgermeisterkandidat. Auf der konstituierenden Gemeinderatsitzung im Unterstaller Schützenheim wurden seine Stellvertreter gewählt und die neuen Ratsmitglieder vereidigt.

Neu im Bergheimer Gremium sind Alois Speth ( DGB), Tobias Schneider (Bürgergemeinschaft Unterstall), Gerhard Hörmann und Markus Faigl (beide CSU). Ohne Gegenstimmen wurden Claudia Heinzmann (BGU) zur zweiten Bürgermeisterin und Thomas Bauer (DGB) zum dritten Bürgermeister wieder gewählt. Da die drei Bürgermeister ihre Ämter bereits in der vergangenen Legislaturperiode ausübten, mussten sie nicht nochmals vereidigt werden.

Stellvertretende Bürgermeister aus Unterstall und Attenfeld

Durch die Stellvertreter werden weiterhin alle drei Ortsteile repräsentiert. Die Anwältin Claudia Heinzmann wohnt in Unterstall. Der Verwaltungsfachwirt Thomas Bauer vertritt den Ortsteil Attenfeld. Wie Bürgermeister Gensberger starten die beiden Stellvertreter in ihre zweite Amtszeit.

Der Rechnungsprüfungsausschuss setzt sich in den nächsten Jahren aus Karl Braun (BGU), Markus Faigl und Michael Kaufmann (DGB) zusammen. Den Vorsitz im Kontrollausschuss wird Braun übernehmen. Bürgermeister Gensberger war es ein Anliegen, dass kein Mitglied seiner Fraktion an der Spitze der Rechnungsprüfung steht. „Das schaut schöner aus“, merkte er an.

In Bergheim werden die Ausschüsse besetzt

Als Vertreter der Gemeinschaftsversammlung in der Verwaltungsgemeinschaft Neuburg ernennt das Gremium Bürgermeister Gensberger sowie die Ratsmitglieder Adolf Gloßner (BGU) und Albert Zeller (DGB). Im Wasserzweckverband vertreten Bürgermeister Gensberger, zweite Bürgermeisterin Heinzmann, dritter Bürgermeister Bauer sowie CSU-Rat Hörmann die Interessen der Kommune. Dem Verwaltungsrat gehören alle Gemeinderatsmitglieder an.

Das Amt der Kinder- und Schulbeauftragten übernimmt Steffi Sauerlacher (DGB). Die Pädagogin hatte diesen Posten bereits in der vergangenen Amtszeit inne. Die beiden neuen Jugendreferenten der Gemeinde heißen Tobias Schneider und Alois Speth. Außerdem wird Speth das Amt des Feuerwehrbeauftragten ausüben. Als Kreisbrandinspektor sei Speth ein Fachmann, der was von der Materie verstehe, lobte Bürgermeister Gensberger den neuen Referenten.

Bergheimer CSU stellt Antrag

Die Geschäftsordnung der Gemeinde wurde für die kommenden sechs Jahre verändert. Die Fraktionsgröße im Rat wird künftig von drei auf zwei Mandate reduziert. Den Antrag stellte die CSU, die nur mit zwei Sitzen vertreten ist.

Bürgermeister Tobias Gensberger vereidigt die neuen Ratsmitglieder auf der konstituierenden Sitzung in Unterstall.
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Bild: Andreas Dengler

Außerdem darf der Bürgermeister künftig ohne Gemeinderatsbeschluss über Stundungen und Erlässe in Höhe von 500 Euro entscheiden, zuvor lag die Grenze bei 150 Euro. Über Gerichtsverfahren mit einer Streitsumme von bis zu 5000 Euro darf er ebenfalls ohne Gremium entscheiden. Verhandlungen mit einem höheren Streitwert gehen ans Landgericht und dort gelte ein Anwaltszwang, erklärte Anwältin Heinzmann. Dies könne schnell für hohe Kosten sorgen, argumentierte Heinzmann für die Obergrenze.

Das Sitzungsgeld wird von 35 Euro auf 40 Euro angehoben. Außerdem erhalten die Räte eine IT-Pauschale in Höhe von zehn Euro. Und das spart schon bald Papier: Denn in Zukunft werden alle Einladungen und Sitzungsunterlagen den Räten in digitaler Form zugeschickt. Mit der neuen Pauschale soll der Kauf eines Endgeräts finanziert werden.

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