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Audi

28.11.2017

Beschäftigungssicherheit bis 2025

Audi-Chef Rupert Stadler, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch, Personalvorstand Wendelin Göbel und die stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Rita Beck und Jörg Schlagbauer auf der Betriebsversammlung in Ingolstadt.
Bild: Foto: Audi AG

Audi verlängert die Jobgarantie für seine Angestellten. Am Standort Ingolstadt werden zudem ab 2021 zwei rein elektrisch angetriebene SUV produziert.

Mitten im noch nicht ausgestandenem Abgas-Skandal garantiert Audi seiner Belegschaft Beschäftigungssicherheit bis Ende 2025. Das teilten Unternehmen und Betriebsrat am Dienstag mit. Darüber hinaus gaben Audi-Chef Rupert Stadler und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch bekannt, dass ab 2021 in Ingolstadt zwei rein elektrisch angetriebenen SUV produziert werden.

Mosch sagte auf der vierten Betriebsversammlung des Jahres: „Wir kämpften lange für die Jobgarantie bis Ende 2025. Unsere Kollegen brauchten diese Sicherheit und die können wir ihnen nun endlich geben“. Mosch betonte zudem, dass diese konkreten Entscheidungen des Unternehmens in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung und neuen Antriebstechnologien dringend notwendig gewesen seien, um den Beschäftigten Zukunftsängste zu nehmen. Mosch: „Gerade die Produktion der beiden neuen voll elektrischen SUV ist deshalb ein weiterer Meilenstein für unsere sichere Zukunft“. Audi baut seine beiden ersten Elektro-Modelle in Brüssel, was der Betriebsrat deutlich kritisiert hatte.  

Die Arbeitnehmervertreter zeigten sich am Dienstag überzeugt, dass Audi die Herausforderungen Digitalisierung und Elektromobilität jetzt nicht mehr „nur meistern“, sondern „führend gestalten“ werde. Wenn der Vorstand weiter Investitionen in Zukunftstechnologien, Qualifizierungsprogramme, Heimatstandorte und Beschäftigung mit seinem „Angriffsplan“ vorantreibe, sei Audi auf einem „sehr guten Weg“. „Klar fordern die Elektrifizierung des Standortes und die zu erwartenden Entwicklungen auf dem Automobilmarkt weiterhin Flexibilität von der Belegschaft, genauso klar ist aber auch das Unternehmen gefordert, diese Zukunft arbeitnehmerfreundlich zu gestalten. Komme, was da wolle“, so Mosch.

Audi-Chef Rupert Stadler, sieht den „Angriffsplan“ als klares Bekenntnis zu den deutschen Standorten. Dieser Plan sehe 20 elektrifizierte Modelle bis 2025 davon mehr als zehn rein elektrisch angetriebene Autos vor. Er soll zentraler Bestandteil der Vereinbarung „Audi. Zukunft.“ werden. Stadler: „Der Aufbau an Produktionskapazität für Elektroautos in Deutschland ist Herzstück dieser Zukunftsvereinbarung, die wir gerade verhandeln. Das zeigt unser klares Bekenntnis zur Zukunft der Werke Ingolstadt und Neckarsulm.“ Stadler fügte hinzu: „Der Übergang zur Elektromobilität und die allgemein volatilen Automobilmärkte fordern dem Unternehmen und der Belegschaft größte Flexibilität ab.“ (nr)

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