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05.06.2009

Briefwahl ist ein Renner

Neuburg (wesa) - Einfach, flexibel und ausgesprochen beliebt: Die Briefwahl kommt an bei den Bürgern - sowohl im Landkreis, als auch in den Städten Neuburg, Ingolstadt, Eichstätt und Pfaffenhofen.

Rund 4600 Wahlberechtigte beantragten im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen bis gestern Mittag bei ihrer jeweiligen Gemeinde Briefwahlunterlagen. Insgesamt können im Landkreis 71 000 Personen am Sonntag ihr Kreuz bei einer der 31 Parteien machen. Die Briefwahl entwickelt sich damit zu einem wahren Renner.

Als Beispiel aus dem Landkreis sei Neuburg erwähnt. Dort belaufen sich die beantragten Briefwahlunterlagen laut Wahlsachbearbeiter Michael Sedlak auf 2329. Zum Vergleich: Bei der letzten Europawahl im Jahr 2004 waren es lediglich 1259. In der Stadt Neuburg sind insgesamt 20 635 Bürger wahlberechtigt.

In Ingolstadt verläuft der "Trend zur Briefwahl" sogar noch gravierender. Demnach haben sich die Anmeldungen in Ingolstadt bereits gestern Mittag im Vergleich zur letzten Europawahl verdoppelt. 10 463 Wahlberechtigte machen ihr Kreuz demnach nicht am Sonntag im zugeteilten Wahllokal, sondern lieber flexibel im Vorfeld von zu Hause aus. Warum diese Zahlen so rasant zugenommen haben, ist "reine Spekulation", sagt Gerd Treffer von der Pressestelle Ingolstadt.

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Briefwahl wurde deutlich erleichtert

Zum Einen sei der Termin für die Wähler in Bayern in der Mitte der Pfingstferien ungünstig gelegen. "Dass die Briefwahlanträge so deutlich zugenommen haben, hängt aber vor allem auch mit den Erleichterungen zusammen", erklärt Treffer weiter. Demnach konnten die Wahlberechtigten in vielen Städten und Gemeinden ihre Unterlagen online beantragen.

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