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Bürgerhaus: Kinder unterstützen und fördern

Bürgerhaus

Kinder unterstützen und fördern

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    Gemeinsam mit der Leiterin der Hausaufgabenbetreuung, Susanne Glatz, tüfteln (von links) Celine, Adelissa und Leo an ihren Hausaufgaben.
    Gemeinsam mit der Leiterin der Hausaufgabenbetreuung, Susanne Glatz, tüfteln (von links) Celine, Adelissa und Leo an ihren Hausaufgaben. Foto: isat

    Berufstätigkeit, Sprachdefizit, problematische Familiensituation – die Gründe, warum Eltern ihre Kinder in die Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung im Bürgerhaus Ostend schicken, sind vielfältig. Das Ziel dahinter aber ist eindeutig: Die Kinder unterstützen und fördern. Dafür wurde dem Bürgerhaus der Integrationspreis der Regierung von Oberbayern verliehen.

    Seit dem Jahr 2002 unterstützen ehrenamtliche Betreuer die Kinder nach der Schule bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben. Aktuell kommen bis zu zwölf Grundschulkinder regelmäßig und werden auf drei Gruppen aufgeteilt. „In den Gruppen sehen sie, dass auch andere Kinder Probleme in der Schule haben und sie spornen sich gegenseitig an“, freut sich die Leiterin der Hausaufgabenbetreuung, Susanne Glatz. Die Kinder kommen direkt nach der Schule und können im Bürgerhaus zu Mittag essen.

    Ab 15 Uhr geht es dann in den Jugendraum, in dem auf die Kinder eine Mischung aus Spielangebot und Freispiel wartet. Das bedeutet, dass zum einen Aktionen wie Basteln oder Vogelhäuschen bauen angeboten werden, die Kinder aber auch gezielt zum selbstständigen Spielen angeregt werden sollen. Dafür stehen ihnen zahlreiche Spielsachen und Gelände des Volksfestplatzes zur Verfügung. Großer Wert wird darauf gelegt, Kinder mit Migrationshintergrund und geringen Sprachkenntnissen in die Klassengemeinschaft einzugliedern.

    Trotz des mittlerweile ausgebauten Ganztagsangebots an Grundschulen kommt es vor, dass diese überlastet sind. Dann schicken die Lehrer Kinder gezielt zum Bürgerhaus, wo sie aufgenommen und entsprechend betreut werden. (isat)

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