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Bürgerhaus am Schwalbanger: Das Miteinander soll weiter wachsen

Bürgerhaus am Schwalbanger

Das Miteinander soll weiter wachsen

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    Dort geht’s lang: Stadtteilmanager Jürgen Stickel, Daniela Hofmann (links) und Evelyn Papperitz von Integra wollen im Bürgerhaus am Schwalbanger neue Wege gehen.
    Dort geht’s lang: Stadtteilmanager Jürgen Stickel, Daniela Hofmann (links) und Evelyn Papperitz von Integra wollen im Bürgerhaus am Schwalbanger neue Wege gehen. Foto: Foto: Barbara Würmseher

    Neuburg Überall dort, wo Menschen leben, gibt es Begegnungen, findet Austausch statt, werden soziale Bindungen gepflegt. In gewachsenen Ortschaften ist das Zentrum dafür meist die Dorfwirtschaft, in größeren Städten gibt es eine vielfältige Infrastruktur. Reine Wohngebiete – oftmals recht anonym – tun sich hingegen schwer, einen gesellschaftlichen Mittelpunkt zu finden. In Neuburg schließen Bürgerhäuser diese Lücken im sozialen Geflecht.

    Gut etabliert hat sich mittlerweile das Bürgerhaus im Ostend, das seit 2008 das Projekt „Soziale Stadt“ mit Leben erfüllt. Seit Februar 2010 gibt es bekanntlich auch ein Bürgerhaus im Schwalbanger/am Neufeld, das jetzt ein wenig aus dem Schatten des älteren „Bruders“ heraustreten soll. Die gemeinnützige GmbH „Intergra Soziale Dienste“ und Stadtteilmanager Jürgen Stickel wollen die dortigen Aktivitäten weiter ankurbeln.

    „Wir planen weitere Angebote, wollen etwas anstoßen und dazu brauchen wir Menschen, die sich aktiv beteiligen“ so Daniela Hofmann von Integra. „Wir möchten ein engmaschiges Netz knüpfen – baulich wie sozial – das für alle möglichen Alters- und Interessensgruppen etwas bietet.“

    Die ersten Schritte dazu sind bereits getan: Das Bürgerhaus – gegenüber dem BRK-Altenheim – hat im ersten Jahr seines Bestehens schon an Format gewonnen. Eine helle, freundliche Cafeteria ist das räumliche Herzstück der Einrichtung. „Dort gibt es von Montag bis Freitag, 11 bis 13 Uhr, unseren warmen Mittagstisch, der recht gut angenommen wird“, freut sich Evelyn Papperitz, die vorort Ansprechpartnerin ist. Sie beobachtet, wie aus anfangs verhaltener Neugier ein stärkeres Miteinander wird. Nicht nur bei den Mahlzeiten ist das der Fall, auch beim gemeinsamen Spielen und Basteln, beim Offenen Treff, bei der kostenlosen Sozialberatung und bei vielem mehr. „Alles, was wir hier tun, festigt das Bürgerhaus als Gemeinschaftszentrum“, so Jürgen Stickel, „macht das Miteinander im Alltag selbstverständlicher und verbessert das soziale Klima.“ Der Stadtteilmanager entwickelt zusammen mit Integra weitere soziale und kulturelle Projekte, um dieses Ziel zu erreichen.

    Die räumlichen Voraussetzungen dafür sind gut, es gibt Platz zum Feiern, für Vorträge, für größere Veranstaltungen aller Art, ein Beratungszimmer, ein Second-Hand-Laden ist angegliedert und eine Terrasse und ein Spielplatz sollen im Sommer Publikumsmagneten werden. Auch die personellen Gegebenheiten sind da – zum einen durch die Organisatoren, zum anderen durch Ehrenamtliche. Hier wollen Integra und Stadtteilmanagement noch mehr Freiwillige ermutigen, aktiv zu werden: „Wir freuen uns über jeden, der Ideen hat!“

    Interessenten, die mithelfen möchten, dürfen einfach kommen, oder melden sich unter Telefon 08431/9090002.

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