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Bürgerversammlung: Regenwasser illegal ins Kanalnetz eingeleitet

Bürgerversammlung

Regenwasser illegal ins Kanalnetz eingeleitet

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    Weichering ist eine aufstrebende Gemeinde. Die Dorferneuerung hat besonders dem Kernort ein zeitgemäßes Ansehen verpasst. Zum Ambiente zählen aber auch ältere Gebäude wie zum Beispiel die alte Gastwirtschaft „Oberer Wirt“,
    Weichering ist eine aufstrebende Gemeinde. Die Dorferneuerung hat besonders dem Kernort ein zeitgemäßes Ansehen verpasst. Zum Ambiente zählen aber auch ältere Gebäude wie zum Beispiel die alte Gastwirtschaft „Oberer Wirt“, Foto: Foto: Reichl

    Weichering Gerade mal vier Wortmeldungen, dann konnte Bürgermeister Thomas Mack nach insgesamt 90 Minuten die Bürgerversammlung der Gemeinde Weichering im Landgasthof Vogelsang abhaken. Im Blickpunkt stand der ausführliche Jahresbericht durch den Rathauschef, der mit 45 Minuten allerdings weitaus kürzer ausfiel als in der Vergangenheit. An brisanten Themen fehlt es dabei jedoch nicht. Laut Mack ist es vor allem die Abwasserbeseitigung, die der Kommune große Sorgen bereitet. Denn bislang noch unbekannte Grundstückseigentümer haben ihr Grund- und Regenwasser ordnungswidrig in das Kanalnetz eingeleitet. Das hat eine Kamerabefahrung ans Tageslicht gebracht, bei der Schadstellen an den Kanalisationsrohren ausfindig gemacht werden sollen. Gerade in den beiden vergangenen Monaten hätten Fehlhandlungen zu einem erhöhten Zufluss aus den Anschlussgrundstücken und damit zu einer Beeinträchtigung des Kläranlagenbetriebes geführt, so der Bürgermeister. Sofern die Schadstellen abgedichtet sind, werde die Gemeinde ihre Augen verstärkt auf diesen Problembereich richten. „Das sind wir den ordentlichen Nutzern schuldig.“

    In diesem Zusammenhang verteidigte Thomas Mack die vom Gemeinderat im vergangenen Jahr beschlossene Erhöhung der Einleitungsgebühr von 1,89 auf 2,50 Euro pro Kubikmeter. Verwaltungskosten, betrieblich bedingte Preissteigerungen, die Häufigkeit von Schäden, eine vermehrte Zuführung von Fremdwasser sowie Kanalreinigung und Kamerabefahrung würden der Kalkulation zur Folge eigentlich eine Gebühr in Höhe von 2,60 Euro rechtfertigen. Sofern das derzeitige Defizit in Höhe von 40000 Euro abgebaut sei, könne sich der Gemeinderat eine Entspannung der Gebührensituation vorstellen, so der Rathauschef.

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