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20.11.2020

Bund fördert den zweiten Grünring

Fast 2,5 Millionen Euro für ökologische Projekte in Ingolstadt

Der Bund fördert Entwicklungsprojekte im zweiten Grünring in Ingolstadt mit rund 2,5 Millionen Euro. Dies wurde in der Sitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages beschlossen, wie sowohl die Stadt Ingolstadt als auch Bundestagsabgeordneter Reinhard Brandl in einer Pressemitteilung bekanntgaben. Insgesamt stellt der Bundestag für solche Projekte 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sind gedacht als Beitrag zur Erreichung der anspruchsvollen deutschen Klimaziele und sollen Städte motivieren, sich über eine nachhaltige Stadtentwicklung Gedanken zu machen, so Brandl.

Die Stadt Ingolstadt hat im Juli einen Projektantrag für das Förderprogramm „Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen – Konzeption zur Förderung von Parks und Grünanlagen“ eingereicht. Konkret geht es um vier Teilprojekte, die in den kommenden vier Jahren im Rahmen der Entwicklung des zweiten Grünrings in Ingolstadt umgesetzt werden sollen. Diese Projekte sind:

Flächen für Agroforst, das Nebeneinander von Kulturen und Bäumen auf Acker- und Grünland,

die Fortführung des Lohenprogramms,

die Entwicklung des Max-Emanuel-Parks bei Etting und

die Anpassung des Rosengartens in Oberhaunstadt.

Die vom Bundestag beschlossene Fördersumme für diese Projekte beträgt rund 2,5 Millionen Euro und damit etwa 90 Prozent der von der Stadt kalkulierten Gesamtkosten in Höhe von 2,77 Millionen Euro. „Ich freue mich sehr über die vom Bundestag zugesagte hohe Fördersumme für die Projekte in unserem zweiten Grünring. Der Grüngürtel ist ein ökologisch wichtiger und schützenswerter Naturraum, der Klima- und Artenschutzfunktionen erfüllt, für Biodiversität steht, aber auch Raum zur Naherholung bietet. Die Entwicklung und Sicherung des zweiten Grünrings ist daher ein nachhaltiges Projekt von hoher Priorität“, erklärt Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf (SPD). Reinhard Brandl kommentiert den Beschluss des Bundestages so: „Die Teilprojekte und die Maßnahmen sind je nach Stadtgebiet sehr unterschiedlich. Der besondere Charme liegt für mich in der Vernetzung zu einem Grünflächenverbundsystems. Der Ansatz hat auch die Bundesregierung und meine Kollegen im Haushaltsausschuss überzeugt. Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem Modellprojekt nun beispielgebend in der klimagerechter Stadtentwicklung werden.“ (nr)

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