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Manching

30.09.2019

Bundeswehr: Richtfest auf dem  Flughafen Manching

Diese Halle ist nur eines von insgesamt zwölf Gebäuden, die zum Teil bereits stehen und zum Teil noch fertig gestellt werden müssen. Das Planungsbüro entwarf ein Gebäude-Ensemble, das den Arbeitsabläufen der Nutzer gerecht wird. 
Bild: Manfred Dittenhofer

Airbus baut, die Bundeswehr baut – der Manchinger Flughafen wird immer wichtiger für die deutsche und europäische Militärluftfahrt. Was dort alles entsteht.

Der Flugplatz Manching entwickelt sich mehr und mehr zum auch europäisch wichtigen Dreh- und Angelpunkt für die Militärluftfahrt. Airbus baut ein riesiges Logistikzentrum, um unter anderem die Ersatzteile für die Eurofighter der Luftwaffe vorzuhalten. Und in direkter Nachbarschaft der Wehrtechnischen Dienststelle für Luftfahrzeuge und Luftfahrtgerät der Bundeswehr (WTD 61) werden gerade zwölf Gebäude errichtet, die das Instandsetzungszentrum 11, das aus Erding nach Manching verlegt wird, aufnehmen sollen. Auf einem fünfeinhalb Hektar großen Areal im militärischen Bereich des Flugplatzes entstehen 15.000 Quadratmeter Nutzfläche: Arbeitsbereich für 120 Soldaten und 80 zivile Mitarbeiter. Am Montag wurde das Richtfest für das Gebäude-Ensemble gefeiert.

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Der Umzug nach Manching ist für 2021 geplant

Was den Preis für die Neubauten angeht, so liegt das Volumen bei rund 100-Million-Euro. Der Umzug der Soldaten und Mitarbeiter ist für Mitte 2021 geplant. Vorher müssen die jetzt stehenden Rohbauten noch ausgestattet werden. Anschließend dann werden die vielen technischen Geräte aus Erding nach Manching transportiert werden. Und erst wenn die Geräte in den neuen Hallen und Gebäuden installiert sind, kann die Einheit mit ihrer Arbeit wieder beginnen. Sprich: Der Instandsetzung und Wartung von Hochwertteilen für Tornado und Eurofighter.

Martin Wolf, Landrat des Kreises Pfaffenhofen, begrüßte die Ansiedlung, denn die Region sei zu stark auf die Automobilbranche ausgerichtet. Da tue eine Militäreinheit gut.

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Airbus sucht am Standort weiterhin Fachkräfte

Mit der Verlegung des Instandsetzungszentrums wird die Kompetenz im Militärluftfahrtbereich in Manching weiter gebündelt. Airbus sucht weiterhin Fachkräfte, denkt bereits über weitere Büroflächen in dem dort seit langem geplanten, bisher allerdings noch nicht umgesetzten Technologiepark nach. Der soll gegenüber vom Airbus-Werkstor entstehen, wenn es nach Manchings Bürgermeister Herbert Nerb geht.

Für das Bauamt Ingolstadt ist die Baustelle auf dem Flugplatz eine richtig große Maßnahme, wie Baudirektorin Barbara Thiel-Lintner bei der Begrüßung der Gäste betonte. Zum Richtfest waren aus Bonn auch Ulrike Hauröder-Strüning, Präsidentin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, und aus München Ministerialdirigent Friedrich Geiger vom Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr angereist. Hauröder-Strüning berichtete von den standortbedingten Herausforderungen, die besondere Sorgfalt bei der archäologischen Untersuchung des Baugrundes wie auch bei der Kampfmittelsuche notwendig machten.

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