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31.03.2009

Burgheim und Rain wollen Jugend fördern

Burgheim (tbb) - In einer Mammutversammlung ging am Wochenende die Generalversammlung des TSV 1920 Burgheim über die Bühne. Neben einem finanziell positiven Ergebnis, der Neuwahl des Vorstandes und kritischen Stimmung zur Trainingseinstellung einiger Fußballmannschaften bot die Gründung einer eigenen Jugendfördergemeinschaft reichlich Diskussionsbedarf.

In seinem Bericht gab Vorsitzender Willi Vogel einen Rückblick zu den Sparten Fußball, Tischtennis, Eisstockschießen, Turnabteilung der Senioren, die Kinderfaschingstanzgruppe sowie der Karateabteilung. Lobend erwähnte Vogel, dass sich die Anlagen in einem topgepflegten und ordentlichen Zustand befinden. "Auf Michael Artner, Willi Artner, Toni Ottillinger, Otto Weigl, Simon Gutjahr, Anton Löffler, Alois Bierl und "Django" Meier kann sich der Verein immer verlassen", betonte der Vereinschef.

Karmann: Nicht alles kritisieren

In seinem letzten Kassenbericht konnte Philipp Karmann den Mitgliedern dank guter Wirtschaftsführung sowie Zuschüssen des BLSV, der Gemeinde und dem Landkreis einen finanziell positiven Abschluss verkünden. Der Kassier stand wegen beruflicher und gesundheitlicher Gründe bei der Neuwahl nicht mehr zur Verfügung. Trotzdem hatte er abschließend noch mahnende Worte für die Versammlung. "Es ist leicht, immer alles zu kritisieren und schlecht zu machen. Doch sollte sich jeder einmal selbst an die Nase fassen. Der Kopf im Verein stimmt und der Vorstand macht seinen Job bestens."

Burgheim und Rain wollen Jugend fördern

Zum Schluss ging es noch einmal hitzig zu. Es ging um die Entscheidung, ob der TSV Burgheim mit dem TSV Rain eine eigene Jugendfördergemeinschaft (JFG) Burgheim/Rain gründen soll. Der Schritt sei notwendig, um auch in Zukunft adäquaten Jugendfußball in Burgheim und Rain bieten zu können, argumentierten Vorsitzender Willi Vogel und Jugendleiter Matthias Karmann. Alle Verhandlungen mit den umliegenden Vereinen seien zum Bedauern des Vereins leider gescheitert. Die Spieler seien innerhalb der Fördergemeinschaft weiter für ihren Heimverein spielberechtigt und so künftige wertvolle Ergänzungen für die 1. Mannschaften.

Von Beobachtern wurden die bisherigen Erfahrungen der JFG aus dem Umland kritisch bewertet. Außerdem wurden Bedenken hinsichtlich der bereits bestehenden Kooperation mit Rain laut. Trotzdem wurde der Vorschlag mit acht Enthaltungen und zwei Gegenstimmen angenommen.

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