Newsticker

Rekord bei Corona-Zahlen: 14.714 Neuinfektionen in Deutschland
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Burgheimer Marktwald auf dem Prüfstand

Burgheim

01.10.2020

Burgheimer Marktwald auf dem Prüfstand

Förster Martin Spies (l.), Anton Gutjahr (Markt Burgheim) und Kathrin Selhuber von PEFC Bayern.
Bild: LWF

PEFC prüfte den Burgheimer Forst auf nachhaltige Waldbewirtschaftung und ist zufrieden.

Viele Wälder in Bayern haben mit Problemen zu kämpfen. Sei es der Borkenkäfer oder die Trockenheit – die vergangenen Jahre waren anstrengend für die heimischen Wälder. Die Institution PEFC zertifiziert nachhaltige Waldbewirtschaftung und überprüft die Umsetzung vorgegebener Standards. Nun stand der Zustand des Gemeindewaldes in Burgheim auf dem Prüfstand.

Mitte September begrüßte Burgheims Bürgermeister Böhm die Regionalassistentin Kathrin Selhuber von PEFC Bayern sowie Forstdirektor Christian Wild und Förster Martin Spies vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Pfaffenhofen im Rathaus.

Burgheimer Wälder sind seit Jahren zertifiziert

Für die Waldbewirtschaftung in Deutschland gibt es neben gesetzlichen Vorschriften auch weitergehende Standards und Regeln, wie Besitzer mit dem Wald umgehen sollten. Werden diese Standards in hohem Maße erfüllt, kann der Wald zertifiziert werden. Der Markt Burgheim hat seine Wälder bereits vor vielen Jahren zertifizieren lassen. Alle zehn Jahre stehen die Einhaltung dieser weitergehenden Standards zur Prüfung an.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Einbringung neuer Baumarten soll Zukunft des Waldes sichern

Kathrin Selhuber konnte sich an einzelnen Waldbeständen des Markt Burgheims einen Überblick über den Zustand der Wälder verschaffen und stellte fest: „Hier gibt es nichts zu beanstanden. Der Marktwald steht gut da.“ Erfreulicherweise wird seit vielen Jahren im Marktwald auf verschiedene Baumarten gesetzt. Die Einbringung dieser Baumarten kostet den Markt Burgheim zwar Geld, dient aber dem Ziel, den Wald gesund und zukunftssicher zu gestalten.

Neben Buchen und Eichen finden sich auch Ahorn, Roteichen, Kirschen, Kastanien, Birnen und Apfelbäume sowie Lärchen, Douglasien, Kiefern und Weißtannen wieder. Im Marktwald dürfen die Bäume darüber hinaus sehr alt werden. Ein weiterer Pluspunkt ist der hohe Anteil an Totholz und die vielen Spechtbäume, vor allem im Reißberg bei Straß. Der Wald erfüllt hier also viele Funktionen – auch als Lebensraum für viele verschiedene Tierarten.

Markt Burgheim besitzt rund 30 Hektar Wald

Der Markt Burgheim besitzt insgesamt rund 30 Hektar Wald, der sich auf ungefähr 36 verschiedene Bestände im Gemeindegebiet verteilt. Damit sind es oftmals sehr kleine Wälder, die gepflegt werden müssen. Vertraglich ist das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Pfaffenhofen (AELF) und damit Förster Martin Spies von der Kommune beauftragt, sich um die Pflege der Burgheimer Gemeindewälder zu kümmern. Damit die Forstbestände auch bei der nächsten Überprüfung gut dastehen. (nr)

Lesen Sie dazu auch:

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren