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Neuburg-Schrobenhausen

24.03.2020

Corona-Pandemie: Wie der Landkreis Hausärzte entlasten will

Im Landkreis sollen sogenannte Fieber-Ambulanzen entstehen.
Bild: Sebastian Gollnow, dpa (Symbol)

Wegen der Corona-Pandemie werden in Neuburg und Schrobenhausen gerade Fieber-Ambulanzen aufgebaut. Was dort untersucht wird.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FuGK) im Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen unter Leitung von Landrat Peter von der Grün arbeitet auf Hochtouren an weiteren Maßnahmen im Kampf gegen Corona. Es werden derzeit intensive Vorbereitungen getroffen, um auf die steigende Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen möglichst effektiv reagieren zu können.

Corona in Neuburg-Schrobenhausen: Fieber-Ambulanzen als Anlaufstellen

Ein bedeutender Baustein im Maßnahmenpaket ist der Aufbau von sogenannten Fieber-Ambulanzen. Unter der Leitung der Katastrophenschützer werden in Zusammenarbeit mit dem BRK und den niedergelassenen Ärzten derzeit zwei Ambulanzen im Landkreis eingerichtet: eine in Neuburg, die andere in Schrobenhausen. In Kürze dienen sie als Anlaufstelle für Landkreisbürger zur Abklärung von Corona-typischen Symptomen.

„Die Fieberambulanz soll die niedergelassenen Ärzte und die Notfallambulanzen der Krankenhäuser entlasten“, sagt der Landrat in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt. Eines ist ihm dabei aber wichtig, erklärend hervorzuheben: Es handelt sich hierbei nicht um ein weiteres Testzentrum, in dem Abstriche genommen werden. Vielmehr sollen bei entsprechenden Symptomen die Art der Erkrankung sowie die etwaige Erforderlichkeit einer Testung abgeklärt werden.

Corona-Pandemie: Wie der Landkreis Hausärzte entlasten will

Fieber-Ambulanzen unterstützen Ärzte in und um Neuburg

Die Fieber-Ambulanzen ermöglichen den niedergelassenen Ärzten Untersuchungen außerhalb ihres Sprechstundenbetriebs. Sie können daher nur mit vorheriger Terminvergabe besucht werden, um so Ansteckungen und Überlastungen zu vermeiden. Der Aufbau der Fieber-Ambulanzen erfolgt voraussichtlich noch im Laufe der Woche. „Wir prüfen derzeit die geeigneten Räumlichkeiten in Schrobenhausen und in Neuburg und planen die Abläufe mit tatkräftiger Unterstützung des BRK und der niedergelassenen Ärzteschaft. Dafür schon jetzt meinen herzlichen Dank“, erklärt der Landrat. (nr)

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