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Konzert

22.02.2018

Da ist Zug dahinter

Das Akkordeonorchester Ingolstadt tritt im April im Festsaal auf.
Bild: Lightcatchers

Das Akkordeonorchester Ingolstadt tritt im Festsaal des Theaters auf. Mit dabei ist auch eine Sopransolistin

Das Akkordeonorchester Ingolstadt unter der Leitung von Inge Schindler veranstaltet am Samstag, 21. April, um 19.30 Uhr ein Konzert im Festsaal des Theaters Ingolstadt. Karten dafür sind schon erhältlich.

Als Sopransolistin ist Karin Law Robinson-Riedl zu hören. Sie ist im näheren und weiteren Umkreis von Ingolstadt als Interpretin unterschiedlicher musikalischer Stilrichtungen mit verschiedenen Ensembles bekannt. Sie wird bei „J´attendrai“ und „Non, je ne regrette rien“ von Bettina Kollmansberger, der langjährigen Konzertmeisterin des Akkordeonorchesters Ingolstadt, solistisch auf dem Akkordeon begleitet. Zusammen mit der kleinen Besetzung des Orchesters wird Karin Law Robinson-Riedl die Ballade „Die Uhr“ von Carl Loewe zur Aufführung bringen.

Bereits seit 34 Jahren macht es sich das Orchester zur Aufgabe, das Akkordeon als ernst zu nehmendes Konzertinstrument zu präsentieren. Interpretiert werden vorwiegend Originalwerke für Akkordeonorchester oder gute Bearbeitungen bekannter Werke auf hohem Niveau. Zur Aufführung kommen am 21. April in der großen Besetzung Jacob de Haans „Communion“ und „Vegelin-Suite“. Die kleine Besetzung des Orchesters spielt sein „Dakota“, „Zwei jugoslawische Tänze“ von Rado Simoniti und Kreemir Baranovic, sowie die „Nordische Sonate“ von Gerhard Mohr. Begleitet werden die Orchester am Schlagwerk von Michael Hase und Franz Schwaiger, beide aus Ingolstadt.

Gegründet wurde das Orchester im April 1984, 1987 übernahm Inge Schindler die Leitung. Anfangs gehörten 19 junge Leute dem Orchester an, die keine Mühe scheuten, um zu den wöchentlichen Proben zu kommen. Einige transportierten ihr Instrument gar mit Fahrrad und Anhänger. Das erste Konzert des Orchesters fand im Dezember 1985 im Veranstaltungsraum des Klinikums Ingolstadt statt, in den Jahren danach folgten unter anderem Auftritte in Reichertshofen, Langenbruck, Stammham, Wolfratshausen und drei Konzerte in der Reitschule Ingolstadt, bevor 1994 das erste Konzert im Festsaal des Theaters stattfand. Beim Raiffeisen-Jugendförderungspreis Pfaffenhofen konnte 1986 ein dritter und 1990 ein erster Preis erreicht werden.

Ein großes Erlebnis war 1995 eine Konzertreise nach Grimaud/Südfrankreich, bei der zugunsten der französischen Krebshilfe ein Open-Air-Konzert auf der Burg gegeben und ein Gottesdienst mitgestaltet wurde. Beides fand begeisterte Aufnahme. Weitere Konzerte im Festsaal folgten 1997 und 1998. Im Jahr 2000 konnten Konzerte mit den „Ingolstädter Nachtigallen“ (Leitung Eva-Maria Atzerodt), sowie jeweils ein Konzert mit den Oboisten Zwetomir Velkov und Georgi Kobulaschwili stattfinden. 2002 durfte das Orchester ein Konzert zusammen mit Kathrin Altmann/Sopran und Beate Fürbacher/Harfe und eine Serenade in St. Moritz veranstalten. 2004 trat Beate Fürbacher als Solistin mit dem Orchester auf; im April 2008 der Mandolinenvirtuose Klaus Wuckelt, der zusammen mit dem Orchester ein Werk von Antonio Vivaldi aufführte. Nach den erfolgreichen und gut besuchten Konzerten 2010 und 2012 konnte im Jahr 2014 wieder der Mandolinenvirtuose Klaus Wuckelt zum Jubiläumskonzert (30 Jahre Akkordeonorchester Ingolstadt) im Festsaal gewonnen werden. Zahlreiche Auftritte bei Geburtstagen, Silber- und Goldhochzeiten sowie bei Gottesdiensten kamen noch dazu.

Derzeit gibt es zwei Orchester, in denen alle Altersstufen von 8 bis 69 Jahre vertreten sind: die große Besetzung mit 19 Spielern und die kleine Besetzung des Akkordeonorchesters Ingolstadt mit zehn Spielern. Beide Ensembles und ihre Leiterin musizieren ehrenamtlich. (nr)

Karten gibt es unter anderem bei Inge Schindler unter Telefon 0841/64400.

www.Musik.M.de/AO-Ingolstadt

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