1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Damit Abbiegen nach Unterstall und Joshofen sicherer wird

Bergheim

31.07.2018

Damit Abbiegen nach Unterstall und Joshofen sicherer wird

Auf der Staatsstraße zwischen Neuburg und Bergheim kommt es immer wieder zu Unfällen, weil Linksabbieger übersehen werden. Mit Abbiegespuren an den Kreuzungen Unterstall/Joshofen (Foto) als auch an der östlichen Abzweigung nach Unterstall soll die Verkehrssicherheit erhöht werden. 

Zwischen Neuburg und Bergheim sollen an den Abzweigungen nach Joshofen und Unterstall Linksabbiegespuren gebaut werden. Warum es mit der Umsetzung noch dauert.

Der Wille ist da, allein der Zeitpunkt, wann dieser in die Tat umgesetzt wird, steht noch in den Sternen: Die Rede ist von den Linksabbiegespuren, die an der Staatsstraße 2214 an den Abzweigungen nach Joshofen und nach Unterstall entstehen soll. In der Gemeinderatssitzung am Montag hat eine Vertreterin des Staatlichen Bauamts Ingolstadt die Pläne vorgestellt, allerdings vermieden, einen Zeitpunkt für den möglichen Baubeginn zu nennen. Der hängt nämlich von verschiedenen Faktoren ab.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Erstens muss für den Umbau der beiden Kreuzungsbereiche noch entsprechender Grund erworben werden. Denn damit die Abbiegespuren auch Platz haben, muss die Straße aufgeweitet werden. Zumindest was den Bau auf Bergheimer Flur betrifft, signalisierte Bürgermeister Tobias Gensberger grünes Licht seitens der betroffenen Grundstückseigentümer. „Es sieht gut aus“, sagte er. Zweitens muss das Projekt in den Finanzplan des Staatlichen Bauamts passen. Geschätzte 300000 Euro soll der Umbau auf Höhe Unterstall kosten, rund 400000 Euro werden es bei Joshofen werden. Dazu kommen die Kosten für die Sanierung der Staatsstraße selbst, denn in der Asphaltdecke haben sich Risse gebildet. Und drittens hängt die Umsetzung auch von der Personalkapazität des Bauamts ab. Es ist kein Geheimnis, dass die Behörde personell auf dem Zahnfleisch daherkommt.

Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren lässt sich der Startschuss für den Umbau der beiden Kreuzungen also nur schwer vorhersagen. Wie Gensberger sagte, sei in einem Gespräch mit ihm das Jahr 2020 gefallen. Wie lange der Umbau dann dauert, hängt davon ab, unter welchen Bedingungen die Arbeiten ablaufen. Unter Vollsperrung, so die Behördenvertreterin, müsse man mit etwa drei bis vier Monaten Bauzeit rechnen.

An den Knotenpunkten Joshofen und Unterstall ist es in der Vergangenheit schon öfters zu Verkehrsunfällen gekommen, die meist beim Linksabbiegen passiert sind. Aus diesem Grund will das Staatliche Bauamt durch die Abbiegespuren die Verkehrssicherheit erhöhen. Nachdem die kaputte Asphaltdecke ohnehin repariert werden muss, bietet es sich an, dass beide Maßnahmen in einem Guss erledigt werden.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren