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Versammlung

11.01.2020

Damit es im Ernstfall noch besser klappt

Die Feuerwehr Ried-Hessellohe mit ihrem neuen Stolz: dem neuen Mittleren Löschfahrzeug.
Foto: nr

Die Neuburger Stadtteil-Feuerwehren ziehen Bilanz. Dabei gibt es viele Gründe zur Freude

Zum Jahreswechsel ziehen die Feuerwehren gerne Bilanz. In der Generalversammlung der FFW Bittenbrunn kündigten die Stadtvertreter den Baubeginn für ein neues Feuerwehrgerätehaus 2020 an. Die Feuerwehr Ried-Hesselohe sieht ein „Highlight“ in dem 2019 eingetroffenen neuen Einsatzfahrzeug. Das von der Stadt für 180.000 Euro angeschaffte „Mittlere Löschfahrzeug“ (MLF) biete moderne Technik und erhöhe die Einsatzkraft der Aktiven, sagte Kommandant Markus Braun. Seine Mannschaft habe fleißig geübt und das Fahrzeug bereits in diversen Einsätzen genutzt.

Zum Ernstfall im neuen Jahr kam es beim Brand eines Autos in einer Tiefgarage in der Ingolstädter Straße. 15 Mal rückte die Rieder Feuerwehr 2019 aus, unter anderem zu Verkehrsunfällen sowie zu einem Zimmerbrand. Schriftführerin Nadine Stadler zeigte Bilder aus dem Vereinsleben mit Sommerfesten und Maibaumaufstellen.

Schatzmeister Markus Drechsler verwies auf eine gute Kassenlage, die es der Wehr erlaubte, neue Sicherheitsschuhe für alle Einsatzkräfte anzuschaffen. Vereinsvorsitzender Johannes Abspacher bedankte sich bei Thomas Heiß für seine Arbeit als Gerätewart, die jetzt Alfred Hartmann übernimmt. Die Vorstandsmitglieder, Oberbürgermeister Bernhard Gmehling und Referent Hans Mayr, bedankten sich mit Geschenken bei Peter Strehle für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Ohne die ehrenamtliche Leistung der Feuerwehren komme man im Ernstfall nicht aus, betonte Stadtrat Mayr. Deshalb seien die 500.000 Euro, die die Kommune jedes Jahr in die Ausrüstung investiert, gut angelegtes Geld. Die Feuerwehren erfüllten „als älteste Bürgerinitiative Deutschlands“ auch wichtige soziale Funktionen im Dorfleben, sagte OB Gmehling. (nr)

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