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Wirtschaft

20.12.2016

Das 225000-Euro-Geschenk

Die einen diskutieren über die Zukunft der Region, der andere unterstützt das Projekt mit 225000 Euro: (von links) Landrat Anton Knapp, OB Christian Lösel, die Landräte Martin Wolf und Roland Weigert, Moderator Bernhard Mahler, Irma-Vorsitzender Ernst von der Heide, Irma-Geschäftsführerin Iris Eberl und Finanzminister Markus Söder.

Die Initiative Regionalmanagement startet eine Veranstaltungsreihe, die helfen soll, die ganz großen Zukunftsfragen der Region 10 zu klären – wie das Dauerthema Mobilität

Um die Zukunft ist es am Montagabend im Kulturzentrum Neun in Ingolstadt gegangen, als die Initiative Regionalmanagement der Region Ingolstadt, kurz Irma, zur Veranstaltung unter dem Motto „Neu gedacht“ geladen hatte. Bevor aber die großen Themen der Region zur Sprache kamen, wurde erst einmal die Zukunft von Irma selbst gesichert. Denn wo immer der bayerische Finanz- und Heimatminister Markus Söder auftaucht, scheint er einige Euros an Fördergelder im Rucksack zu haben. Die Anwesenden wurden auch am Montag nicht enttäuscht. Dieses Mal hatte Söder eine Förderung für das Regionalmanagement selbst dabei. Der bayrische Freistaat unterstützt Irma mit 225000 Euro.

„Gerade Boomregionen wie Ingolstadt haben das Problem, die rechte Balance zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und Lebensraum zu finden. Daran haben die Regionalmanagements wie Irma maßgeblichen Anteil. Deshalb fördern wir sie.“ Wichtig seien die Entwicklungsperspektiven des Umlands und da habe Irma die drei Landkreise und die Stadt Ingolstadt an einen Tisch gebracht.

Später bei der Podiumsdiskussion, bei der sich die drei Landräte Anton Knapp (Eichstätt), Martin Wolf (Pfaffenhofen) und Roland Weigert (Neuburg-Schrobenhausen) zusammen mit Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel den Fragen von Moderator Bernhard Mahler stellten, wurde eine Tatsache klar: Die drei Landkreise und die Stadt Ingolstadt sitzen in einem Boot, wissen dies und arbeiten vertrauensvoll zusammen.

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Schließlich geht es um Themen wie Mobilität, Wohnraum und Lebensqualität. Wer zu Stoßzeiten nach Ingolstadt will oder von dort nach Hause, weiß ein Klagelied zu singen. Irma habe die Zusammenarbeit untereinander und mit der Wirtschaft revolutioniert, sagt Landrat Weigert, der sich wünschte, dass ein Steuermann wie Ernst von der Heide den Dampfer Irma noch lange durch manchmal auch schwere See steuern möge. Von der Heide führt die Irma nun schon seit über zwei Jahren.

Das Regionalmanagement soll Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Gebietskörperschaften an einen Tisch bekommen, um die individuelle wie die öffentlichen Mobilität, aber auch die akute Wohnraumnot in Ingolstadt und in allen drei Landkreisen gemeinsam zu lösen.

Was man gemeinsam erreiche, so Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel, zeige die kooperative Anstrengung, die das Digitale Gründerzentrum nach Ingolstadt gebracht habe. „Nur weil wir schnell und gemeinsam reagiert haben, konnten wir diese Ausschreibung des Freistaates gewinnen.“ Dem Gründerzentrum wird eine zentrale Rolle auf dem Weg in die gemeinsame Zukunft der gesamten Region 10 zugesprochen.

Philipp Hecht, Koordinator des Digitalen Gründerzentrums für die Technische Hochschule Ingolstadt und Interims-Geschäftsführer, stellte den Gästen die Pläne vor. Das Zentrum soll national und international vernetzt sein, um Ingolstadt zum Start-up-Zentrum Deutschlands zu machen. Und diese Gründer sollen sich dann in den umliegenden Landkreisen niederlassen.

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