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Das Baugebiet am Heckenweg muss atmen können

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Kommentar Von Claudia Stegmann
02.11.2018

Bauland ist teuer. Deshalb muss wirtschaftlich gesehen jeder Quadratmeter genutzt werden. Doch auf Dauer gesehen tut man sich damit keinen Gefallen.

Neuburg braucht Bauland und Wohnungen. Daran führt kein Weg vorbei. Das Gebiet zwischen den Stadtwerken und dem BSV-Gelände bietet soviel Platz, dass dort bis zu 900 Menschen ein Dach über dem Kopf finden könnten. Das wäre ein großer Wurf für die Stadt Neuburg.

Die Notwendigkeit, ein großes Baugebiet zu erschließen, steht außer Frage. Worüber man allerdings trefflich diskutieren kann, ist die Ausgestaltung. Bauland ist teuer, vor allem dann, wenn man auf ihm Häuser mit Wohnungen bauen will, die nicht das Luxussegment bedienen. Am Heckenweg soll auch sozialer Wohnungsbau realisiert werden – wobei man sich sicherlich die Frage stellen kann, wie sozialverträglich acht oder neun Euro pro Quadratmeter überhaupt sind. Mit dem teuren Grund muss also sparsam umgegangen werden.

An diesem Punkt liegt eine der Herausforderungen für das Gebiet. Es braucht Luft zum Atmen, wenn man nicht dem Nachbarn auf dem Schoß sitzen will. Vielleicht nicht so viel Luft wie bei den Hochhäusern am Schwalbanger, die noch in einer Zeit entstanden sind, als nicht jeder Quadratmeter vergoldet werden musste. Aber auch nicht so wenig wie etwa am ehemaligen Goldix-Gelände oder bei den Margaretengärten, wo man schon beim Betreten des Areals das Gefühl hat, den Bauch einziehen zu müssen. Auch wenn eine gewisse Großzügigkeit Geld kostet – sie macht sich langfristig gesehen sicherlich bezahlt.

Lesen Sie hier den Artikel zum Baugebiet am Heckenweg.

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