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05.06.2009

Das Interesse ist überraschend groß

Neuburg Er musste sich überraschen lassen, was nach der Eröffnung des Aueninformationszentrums Ende April passiert. Jetzt ist er überrascht, überaus angenehm sogar. "Dass es so gut anläuft und auch die Rückmeldungen derart positiv ausfallen, war nicht zu erwarten. Ich bin ganz begeistert", freut sich Siegfried Geißler, Geschäftsführer des Auenzentrums auf Schloss Grünau. Seit dem Tag der offenen Tür besuchten rund 1500 Menschen die neue Ausstellung.

Geißler weiß die Zahl deshalb so genau, weil eine Strichliste geführt wird. Damit werden vor allem auch die Radwanderer erfasst. Eine schöne Synergie ergebe sich Geißler zufolge derzeit mit der kleinen Landesgartenschau in Rain. Es hätten schon Busgruppen angerufen, die einen Besuch in Rain mit einem auf Schloss Grünau verbinden wollen. Die letzte Anfrage kam aus Baden-Württemberg. "Das hätte ich nicht erwartet", sagt Geißler.

Wer sich die Ausstellung nicht auf eigene Faust ansehen möchte, kann sich an einen der 17 Landkreis- und Stadtführer wenden, die sich einer speziellen Fortbildungsmaßnahme unterzogen haben. Angeboten werden Führungen durch das Aueninformationszentrum und zu den Bauwerken, die im Zusammenhang mit dem Dynamisierungsprojekt im Auwald zwischen Neuburg und Ingolstadt entstehen. Bis zum nächsten Frühjahr soll es dann die ersten Themenwege geben, die gezielt in den Auwald führen. Insgesamt vier, fünf solcher Strecken sind geplant.

Gezielt werde man sich jetzt auch an die Schulen wenden. Gemeinsam mit dem Schulamt wurde bereits eine Ausschreibung an die verschiedenen Einrichtungen versandt. Angeboten wird eine Fortbildung für Lehrer, was sie mit Schulklassen im Aueninformationszentrum und im Auwald unternehmen können. "Das wird der Einstieg zu einer hoffentlich engen Zusammenarbeit sein", hofft Siegfried Geißler. Die bisherigen Anfragen von Lehrern stimmen ihn optimistisch, dass das Angebot bei den Schulen ankommen wird, um schon bei den Kindern das Bewusstsein für die Natur - hier speziell den Auwald, die Aue und den Fluss (Regulierung, Renaturierung und Hochwasser) - zu schaffen.

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Nach was der engagierte Förderverein Auenzentrum und sein Geschäftsführer jetzt noch streben, ist eine dauerhafte personelle und finanzielle Lösung. Geißlers Ansicht nach wäre ein Trägerverbund fürs Auenzentrum die Lösung, dem neben dem Landkreis auch die KU Eichstätt, die Städte Neuburg und Ingolstadt, weitere Gemeinden des Landkreises und der Wittelsbacher Ausgleichsfonds angehören sollten. "Je mehr es sind, desto leichter wird es für alle", erklärt Geißler. Er hat bereits einen Fünf-Jahres-Plan aufgestellt, der die personellen und finanziellen Vorstellungen darstellt. Damit wird er an die Gesprächspartner herantreten, damit diese die Diskussion im Herbst in die Haushaltsberatungen tragen können.

Öffnungszeiten Aueninformationszentrum: Mittwoch bis Freitag von 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr: Samstag/ Sonntag von 9 bis 18 Uhr (Tel. 08431/6475920)

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