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26.06.2009

"Das Münster ist ein Schatz"

Ingolstadt Seit gestern ist die hohe Bedeutung von Ingolstadt im Laufe der Jahrhunderte zum Greifen nah. Im Beisein der beiden Schirmherren, Seiner Königlichen Hoheit Herzog Franz von Bayern und Bischof Gregor Maria Hanke, wurde am Abend die Ausstellung zum 600-jährigen Bestehen des Ingolstädter Münsters eröffnet.

Das monumentale Gotteshaus sei "ein Schmelztiegel der Geschichte", sowohl im Hinblick auf das Herzogtum wie auch auf das Haus Wittelsbach und das Bistum, so der Eichstätter Oberhirte, der meinte, Kirche, Politik und viele Ebenen der gesellschaftlichen Entwicklung in Bayern hätten sich bisher schon immer wieder "an dieser Stelle berührt" und würden das auch jetzt gerade sehr intensiv tun.

Das Münster sei einer der bedeutendsten Sakralbauten Bayerns und er hoffe, dass den Ingolstädtern noch mehr bewusst werde, welch wunderbares Bauwerk sie in ihrer Stadt haben", meinte OB Alfred Lehmann, der stolz anfügte: "Das Münster ist ein Schatz!" Das sehen wohl auch die vielen Ingolstädter so, die der Einladung zum Festakt gefolgt waren und beinahe alle Kirchenstühle besetzten.

Die Müchener Historikerin Suzanne Bäumler, die bereits die Landesausstellung in Neuburg konzipiert hat, erläuterte die historischen Zusammenhänge zwischen der Stiftung "Zur Schönen Unserer Lieben Frau in Ingolstadt" und bedeutenden europäischen Herrscherhäusern. Moderne Medien zeigen den Besuchern auf, weshalb Ingolstadt durch und mit dem Münster einst Residenzstadt und europäische Metropole wurde. Einzigartige Schätze, wie das Reliquiar der Heiligen Anna von Hans Greiff - eine Leihgabe des Cluny Museums in Paris - gibt es in der Schatzkammer zu bestaunen, die im Nordturm installiert wurde und zu einer Dauereinrichtung werden wird.

www.muenster-ingolstadt.de

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