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Neuburg an der Donau

02.12.2018

Das THW macht Neuburg hochwassersicher

Der Ortsbeauftragte Frank Pfeffer (von rechts) und die Vorsitzende des Helfervereins, Jasmin Schwegler, überreichten Urkunden für besondere Verdienste an Markus Heckl, Ralf Baumeister, Mario Schmidt, Matthias Kaps und Maik Seidel. Erster Gratulanten war der Leiter der Regionalstelle, Klaus Labitzke.
Bild: Xaver Habermeier

In diesem Jahr hat das THW Neuburg 12.038 ehrenamtliche Stunden geleistet. Neben dem Wasser spielte das Feuer eine Rolle.

Als Zivil- und Katastrophenschutz des Bundes gegründet, entwickelte sich die Ortsgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) zu einer unverzichtbaren Säule. In Neuburg sind die Ehrenamtlichen nicht nur bei Gefahren durch Wasser, Sturmschäden oder Katastrophen zur Stelle, sondern auch bei Großveranstaltungen. Um für diese Bandbreite gerüstet zu sein, stehen bei den über 50 Aktiven zahlreiche Übungen an. Beim Jahresabschluss im Marstall resümierte der neue Ortsbeauftragte Frank Pfeffer, der im September das Amt von Erwin Dittenhauser übernommen hat, bisher 12.038 ehrenamtlich absolvierte Stunden im Jahr 2018.

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Immer dann, wenn die Donau anschwillt, wissen die Neuburger, was sie an ihrem THW haben. Man kann gelassen zuschauen, wie die Frauen und Männer des THW binnen weniger Stunden die Ottheinrichstadt hochwassersicher machen. Wie beispielsweise Anfang dieses Jahres beim ersten Einsatz der Ehrenamtlichen. Frank Pfeffer ließ die folgenden elf Monate in Kurzform Revue passieren. Er berichtete von unterstützenden Maßnahmen für die Feuerwehr beim Großbrand in Habertshausen und an die Explosion in der Raffinerie in Vohburg. „Hier war unsere gesamte Ortsgruppe dabei, wie zur Personensuche und zum Ausleuchten der Einsatzstelle“, so Pfeffer.

Das THW Neuburg hielt das ganze Jahr über Übungen ab, um stets einsatzbereit zu sein

Weiter wurde in Neuburg das Kunstwerk „und-und-und“ an den angestammten Platz am Fuße der Leopoldineninsel gebracht und bei der Veranstaltung „Wort-Klang-Bild“ ein blau beleuchteter Wasserfall gebaut. Um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten, wurden das ganze Jahr über Übungen abgearbeitet. Als Beispiele nannte der Redner Atemschutzausbildungen, Bergeübungen und den Aufbau des mobilen Hochwasserschutzes. Das vielseitige Wirken des THW lobte Landratsstellvertreterin Sabine Schneider, die auf die hervorragende Zusammenarbeit mit den örtlichen Rettungsdiensten und der Polizei hingewiesen hat. Klaus Labitzke, Leiter der THW-Regionalstelle Ingolstadt, bekräftigte, dass der Ortsverband Neuburg mit dem im September neu formierten Vorstand gut aufgestellt sei.

Oberbürgermeister Bernhard Gmehling bezeichnete die Ortsgruppe als „Engel in blau“, die als unverzichtbare Säule in Sachen Katastrophenschutz ehrenamtlichen Einsatz zeigten. Dazu kommen laut Stadtoberhaupt Einsätze bei Großveranstaltungen, wie in wenigen Wochen beim Donauschwimmen. Die Gruppe pflegt die Jugendarbeit, was sich beim anschließenden Vortrag zeigte. Nicht zuletzt lobte die Vorsitzende des Helfervereins, Jasmin Schwelger, den Kameradschaftsgeist. So kann die Arbeit weitergehen.

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