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11.06.2008

"Das gab es lange nicht mehr"

"Der Haushalt hat zwar kleine Tücken, insgesamt steht er aber sehr gut da." Bürgermeister Albin Kaufmann hatte bei der Gemeinderatssitzung am vergangenen Dienstag allen Grund, mit der Finanzlage seiner Gemeinde zufrieden zu sein.

Satte 3,3 Millionen Euro im Vermögenshaushalt - das gab es laut Geschäftsleiter Georg Neubauer lange nicht mehr. Deshalb konnten auch rund 785 000 Euro dem Verwaltungshaushalt zugeführt werden; das ist 13-mal mehr, als der Gesetzgeber als Mindestsumme vorschreibt.

Auf der Einnahmenseite des Vermögenshaushaltes schlägt vor allem die Städtebauförderung "Am Anger" mit 400 000 Euro zu Buche. Außerdem rechnet die Gemeinde damit, vier Grundstücke im Gewerbegebiet nördlich der B 16 verkaufen zu können und damit rund 150 000 Euro zu erzielen. Zugesagt wurde dagegen der Zuschuss für die Pausenhalle und die Aula mit 80 000 Euro.

Insgesamt ist der Haushalt von Investitionen geprägt. Insgesamt 1,7 Millionen Euro steckt die Gemeinde Burgheim im laufenden Jahr in Baumaßnahmen. Darunter sind unter anderem Projekte wie die Sportheimrenovierung des FC Illdorf (20 000 Euro) und für die Sanierung der ehemaligen Bauschuttdeponie (50 000 Euro). Die Sanierungsmaßnahmen "Am Anger" sind im Haushalt mit 780 000 Euro veranschlagt und für die Kanalisations- und Straßenarbeiten arbeiten im Gewerbegebiet nördlich der B 16 rechnet man mit Kosten in Höhe von 687 000 Euro. Für den neuen Friedhof in Burgheim hat die Gemeinde 180 000 Euro angesetzt, die Leichenhalle wird mit weiteren 50 000 Euro verrechnet.

Um alle Bauprojekte stemmen zu können, muss die Gemeinde ein Darlehen in Höhe von 750 000 Euro aufnehmen. Der Schuldenstand steigt damit von rund 277 000 Euro (Stand 1. Januar) auf 968 000 Euro (31. Dezember). Die Pro-Kopf-Verschuldung erhöht sich entsprechend von 60 auf 209 Euro. Mit 400 000 Euro in den Rückstellungen hat die Gemeinde aber gleichzeitig einen ordentlich finanziellen Puffer angespart.

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