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Neuburg

22.12.2020

Das kann der neue Einsatzwagen des BRK-Kreisverbands

Mit modernster Technik ist der neue Einsatzleitwagen des BRK-Kreisverbands ausgestattet.
Bild: Martina Hermann, BRK

Das Rote Kreuz nimmt seinen neuen Einsatzwagen in Betrieb. Zur Ausrüstung gehören auch eine Drohne und GPS-Technik.

Hochwertigen Zuwachs meldet der BRK-Kreisverband von seiner Fahrzeugflotte. Was da in Schrobenhausen in der Halle steht, ist nicht nur von den Investitionskosten her anspruchsvoll, es bringt die Rettungsorganisation auch technisch auf die Höhe der Zeit. Es ist ein neuer Einsatzleitwagen, schlicht ELW2 genannt, über den bei größeren Schadensereignissen die Kommunikation zwischen den Einsatz- und Führungskräften läuft und in dem auch Lagekarten geführt und von Disponenten Entscheidungen getroffen werden. „Endlich sind wir ausnahmslos digital ausgestattet, Papier und Bleistift brauchen eigentlich nur noch diejenigen, die sich im Umgang mit den Geräten noch nicht ganz sicher sind“, freut sich Ferdinand Liebl.

Neuburg-Schrobenhausen: Mehr Platz im neuen Fahrzeug

Als Leiter der BRK-Bereitschaft Schrobenhausen, als stellvertretender Leiter der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung und als Leiter des Fachdienstes Information und Kommunikation, kennt er den sieben Tonnen schweren ELW so gut wie kein Zweiter. Kein Wunder: Er wurde nach seinen Entwürfen gebaut und ist damit ein Einzelstück. Im Gegensatz zum Vorgängermodell gibt es jetzt Platz für einen Besprechungsraum und, davon abgetrennt, einen Funkraum mit Schreibtischen. Wenn größere Schadensräume zu erfassen sind, kann die ELW-Besatzung eine Drohne mit Wärmebildkamera steigen lassen und für Suchtrupps stehen GPS-Sender zur Verfügung, die deren Standort per Lichtpunkt auf der Lagekarte anzeigen. Die Ausrüstung vervollständigen acht Laptops für weitere Arbeitsplätze und die Einrichtungen für die elektronische Dokumentation aller Einsätze.

110.000 Euro investierte das BRK in sein neues Fahrzeug, wobei sich der Freistaat mit der gleichen Summe beteiligt. Bleiben da noch Wünsche? „Eigentlich schon“, sagt Ferdinand Liebl, ohne groß nachdenken zu müssen, „eine Satellitenanlage, damit wir völlig unabhängig Verbindungen aufbauen können und mehr Ehrenamtliche“. Mit neun Frauen und Männern sei die Personaldecke recht dünn, der ELW ist schließlich rund um die Uhr einsatzbereit. (nr)

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