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Wohnraum

23.04.2015

Der Bischof zeigt Herz

Hanke lässt die Flüchtlinge länger in Maria-Ward-Schule bleiben als geplant

Die Diözese Eichstätt stellt für weitere 18 Monate und damit bis Ende März 2017 das ehemalige Maria-Ward-Schulgebäude in Eichstätt für die Erstaufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden mietfrei zur Verfügung.

Im Auftrag von Bischof Gregor Maria Hanke wurde der Regierung von Oberbayern ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Im September vergangenen Jahres hatte die Diözese kurzfristig das ehemalige Schulgebäude für die Aufnahme von Flüchtlingen bereitgestellt, zunächst befristet auf ein Jahr. In der ehemaligen Maria-Ward-Schule, einer Dependance der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber München, sind derzeit rund 200 Asylsuchende untergebracht.

Bis zum Ende des vergangenen Schuljahres beherbergte das Gebäude in der Eichstätter Innenstadt die Maria-Ward-Realschule der Diözese. Die freien Räume sollen in Zukunft für Büro- und Verwaltungsräume des Bischöflichen Ordinariates oder des Caritasverbandes umgebaut werden. Bisher sind zahlreiche kirchliche Dienststellen in Eichstätt in verschiedene Häuser – teilweise zur Miete – ausgelagert.

Angesichts der bedrückenden Situation der Flüchtlinge habe die Aufnahme der aus ihrer Heimat durch Krieg, Not und Hunger vertriebenen Menschen besondere Priorität, betonte Bischof Hanke. Parallel werde nach dem Wunsch des Bischofs die Diözese weitere Bemühungen unternehmen, um Wohnraum für Asylbewerber zu schaffen, so die Diözese. (nr)

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