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21.07.2010

Der Fuhrpark steht unter Strom

Neuburg Der Fuhrpark der Stadt Neuburg hat elektrischen Nachwuchs bekommen: Zwei Elektroroller ergänzen seit neuestem die Fahrzeugpalette der Stadt und der Stadtwerke.

"Damit wollen wir das Thema Elektromobilität etwas in den Vordergrund rücken", erklärte Oberbürgermeister Bernhard Gmehling gestern bei der offiziellen Übergabe, ehe er selbst für eine Probefahrt auf das Zweirad stieg. "Das zieht ja ab wie der Teufel", resümierte das Stadtoberhaupt nach einigen Metern, etwas überrascht von der Leistung, die in dem batteriebetriebenen Roller steckt.

Für Botenfahrten sind die Roller optimal

2600 Euro hat sich die Stadt ihren E-Roller kosten lassen, die deutlich leistungsstärkere Variante für die Stadtwerke, deren Angestellten weitere Strecken zurücklegen müssen, kostete rund 5000 Euro.

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"Unser Roller ist hauptsächlich für Botenfahrten im Stadtgebiet gedacht", erklärte OB Bernhard Gmehling. Hierfür sei der E-Roller die "optimale Besetzung". Ein Akku lässt das Gefährt rund 100 Kilometer weit fahren, dann muss es wieder für einige Stunden an die Steckdose.

"Der Roller hängt bei uns über Nacht in der Tiefgarage am Netz und ist am Morgen wieder voll einsatzbereit", so Gmehling - schon seit Mai ist die Stadtverwaltung im Besitz des strombetriebenen Zweirades und kann bisher nur Positives berichten. Die städtischen Angestellten nutzen den Roller gerne. Er ist praktisch, umweltfreundlich, leise und kostengünstig. 100 Kilometer kosten umgerechnet nur etwa einen Euro.

"Tankstellen" kaum genutzt

Aufladen lassen sich Elektroroller an jeder normalen Steckdose. Im Stadtgebiet Neuburg gibt es allerdings auch zwei spezielle "Tankvorrichtungen" - an der Schlösslwiese und am Schrannenplatz -, die bisher aber so gut wie gar nicht genutzt werden. (bmi)

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