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GlaubeundKulturIII

23.10.2017

Der Hoffnung Ausdruck geben

Der Holzbildhauer Martin Knöferl erklärte seine Werke nach dem Motto „Der Hoffnung Ausdruck geben“.
Bild: Xaver Habermeier

Bildhauer und Gambist eröffnen Dekanatskirchentag

„Der Hoffnung Ausdruck geben“ wollten der Holzbildhauer Martin Knöferl mit Skulpturen und der Gambist Jakob David Rattinger musikalisch. Das Motto ist den Künstlern zum Auftakt des Dekanatskirchentags am Freitagabend in der Schlosskapelle sicht- und hörbar aufgegangen.

Martin Knöferl schafft mit seinen Arbeiten aus Holz und Glas symbolbeladene Objekte, die vorwiegend das zentrale Thema „Leben“ fokussieren. „Aber der Tod gehört zum Leben dazu“, sagt der Holzbildhauer. Seine Werke haben nicht nur einen spirituellen, sondern auch religiösen Hintergrund. Sie sind im Grunde christliches Glaubenszeugnis, wie das Objekt „Kreuz mit Samenkorn“. Das Kreuz ist schließlich auch Symbol des Todes. „Aber der Christ weiß, dass mit dem Tod neues Leben beginnt“, sagt er und erklärt die Mitte des Objektes, das mit rotem Glas gefüllt ist. In jeder Skulptur begegnen sich für den Künstler Natur und schöpferischer Akt.

Seine Erklärungen und Gedanken verbanden sich mit dem Spiel des Gambisten Jakob David Rattinger. Er wählte für den Auftritt in der Schlosskapelle Partiten von Johann Sebastian Bach. Sie gaben der Hoffnung, Leitfaden des Abends, ebenso Ausdruck wie die Skulpturen. (xh)

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